„Die Sommerbereisung des Arbeitskreises Hauptausschuss der hessischen CDU-Landtagsfraktion, die in diesem Jahr unter Begleitung des Chefs der Staatskanzlei Staatsminister Wintermeyer nach Nordhessen ging, war sehr informativ und aufschlussreich“, stellte der Arbeitskreisvorsitzende und Sprecher des Hauptausschusses der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Armin Schwarz, fest.
 
Als erster Termin stand der Besuch der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) auf der Tagesordnung. In den Büroräumen in Kassel informierten sich die Mitglieder des Arbeitskreises über die Arbeit des LPR Hessen. „Der Besuch hat gezeigt, welch vielfältige Aufgaben die LPR wahrnehmen muss, um in Hessen ein möglichst breit gefächertes Medienangebot zu ermöglichen“, so Schwarz. Die Mitglieder des Arbeitskreises wurden anschließend vom Direktor der LPR Herrn Joachim Becker empfangen und es fand ein ausführliches Gespräch mit den Abgeordneten des Arbeitskreises statt. Der Informationsaustausch und die Diskussionen gingen hauptsächlich über die Themen Rundfunkaufsicht, Aufsicht über die Telemedien und Medienkompetenzaktivitäten der LPR Hessen.
 
„Mit der Rechtsaufsicht über den privaten Rundfunk (TV und Radio) sowie der Einhaltung des Jugendschutzes im Internet nimmt die LPR eine verantwortungsvolle Aufgabe war“, so Schwarz. Der CDU-Politiker zeigte sich weiterhin beeindruckt von der Vielzahl der medienpädagogischen Projekte mit Radio, Fernsehen, Computer und Handy für Kinder und Jugendliche, die der LPR Hessen initiiert und unterstützt. „Die Vermittlung von Medienkompetenz ist als präventives Element des Jugendmedienschutzes gerade durch die weltweite Vernetzung über das Internet von zentraler Bedeutung, denn Inhalte, die hierzulande als jugendgefährdend eingestuft werden, sind dies in anderen Rechtsordnungen nicht zwangsläufig auch. Insofern gehört zur Medienkompetenz auch die Vorbereitung auf das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Jugendschutzvorstellungen“, erklärte Schwarz.
 
Anschließend besuchte der CDU-Arbeitskreis Hauptausschuss den Treffpunkt e.V. Korbach. Dieser gehört zum Kreisverband der Treffpunkte e.V., welcher als maßgeblicher Träger der gemeindepsychiatrischen Versorgung im Landkreis Waldeck-Frankenberg anerkannt ist. Die beiden hauptamtlichen Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes der Treffpunkte e.V., Frau Vöhl-Homberger und Herr Koch, begrüßten den CDU-Arbeitskreises Hauptausschuss zunächst im Wohnheim für psychisch kranke Menschen. „Der Kreisverband der Treffpunkte e.V. ist ein äußerst lobenswertes Beispiel eines flächendeckenden Angebotes, welches die wohnortnahe Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischer Erkrankung und deren Angehörigen ermöglicht“, stellte Schwarz fest.
 
Danach wurde das Psychosoziale Zentrum, eine Kontakt und Beratungsstelle des Treffpunkt e.V. Korbach, besichtigt. Dort informierten sich die Mitglieder des Arbeitskreises ausführlich über das Thema Betreuungen. „Die Betreuung eines Angehörigen oder einer fremden Person ist eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe, dabei ist viel Unterstützung notwendig. Der Treffpunkt e.V. Korbach begleitet und berät einen auf diesem Weg“, sagte Schwarz.
 
„Der Treffpunkt e.V. Korbach wird ehrenamtlich geführt. Ohne das Ehrenamt, würde in unserer Gesellschaft der Zusammenhalt fehlen und vieles wäre nicht möglich. Das, was über 2 Millionen ehrenamtlich engagierte Hessen in allen Bereichen, des Gemeinwesens leisten, kann der Staat weder verordnen noch finanzieren. Wir werden uns auch weiterhin für die Stärkung des Ehrenamtes einsetzen. Die Förderung des bürgergesellschaftlichen Engagements ist eines unserer Kernanliegen“, so Schwarz.
 
Der CDU Politiker zog eine positive Bilanz der Sommerbereisung. „Der direkte Austausch ist durch nichts zu ersetzen. Praktiker und Betroffene vor Ort können am besten einen nachhaltigen Eindruck vermitteln“, stellte Schwarz abschließend fest.  
 
 

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Armin Schwarz

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