„Zu keiner Zeit in der Geschichte unseres Bundeslandes gab es in Hessen mehr Lehrerstellen, mehr Unterrichtsstunden und eine bessere Schüler-Lehrer-Relation als zum Auftakt des vor wenigen Tagen eingeläuteten Schuljahres. Der seit vielen Jahren verlässlich ansteigende Rekordwert an Lehrerstellen und die beispiellosen Investitionen in den Bildungsbereich durch die Landesregierung setzen einzigartige Rahmenbedingungen zugunsten der besten Bildungs- und Zukunftschancen für alle hessischen Schüler. Mit dieser klaren Schwerpunktsetzung auf Investitionen in den Bildungsbereich stellt die Regierungskoalition somit sicher, dass trotz der vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen im Zuge gesellschaftlicher Entwicklungen eine qualitativ hochwertige Unterrichtsversorgung und eine personell unübertroffene Ausstattung an den Schulen allen Kindern in Hessen zu Gute kommt“, sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Armin Schwarz, anlässlich der heutigen Regierungserklärung des Hessischen Kultusministers zum Schuljahresbeginn 2016/17.

„Die eindrucksvolle Leistungsbilanz der Regierungskoalition und die nüchternen Zahlen und Fakten stellen zugleich eine folgerichtige Erklärung für den einmal mehr erfolgreichen, unaufgeregten und ruhigen Schuljahresauftakt 2016/17 dar. So stehen dank 800 zusätzlicher Stellen nach den Sommerferien insgesamt 50.900 Lehrerstellen für die Beschulung der rund 754.000 Schülerinnen und Schüler an den allgemeinen und beruflichen Schulen zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Landesregierung auch im Haushaltsplan 2017 die Schaffung von nochmals 1100 zusätzlichen Stellen vorgesehen. Im Rahmen der besonderen bildungspolitischen Investitionsschwerpunkte werden dabei zum kommenden Schuljahr die Stellen für die Ganztagsbeschulung von 1.961 auf 2.212 Stellen sowie für die sozial indizierte Lehrerzuweisung von 420 auf 480 Stellen um jeweils deutlich mehr als zehn Prozent und die Stellen für die Deutschförderung von 1.280 auf 2.170 Stellen sogar um fast 80 Prozent erhöht“, so Schwarz.

„Der Pakt für den Nachmittag als größtes Ganztagsprogramm in der Geschichte des Landes erfährt nach der erfolgreichen Einführung in sechs Pilotregionen zum kommenden Schuljahr nochmals eine Erweiterung um zehn Schulträgerregionen. Die Einführung der inklusiven Schulbündnisse ermöglicht zudem eine bedarfsgerechte und pädagogisch zielführende Beschulung der einzelnen Förderschwerpunkte im Rahmen der Optionen des inklusiven Unterrichtes und der Beschulung an Förderschulen. Ein neues Qualifizierungsmodell für Schulleitungen und die Erarbeitung eines neuen Fortbildungs- und Beratungskonzeptes sind überdies wichtige Bausteine einer fortlaufenden Qualitätsentwicklung. Mit rund 3,6 Milliarden Euro investiert die hessische Landesregierung im laufenden Haushaltsjahr trotz Aufrechterhaltung des Konsolidierungspfades zum Abbau der Schuldenbremse mehr Geld für eine optimale Ausbildung der gegenwärtigen und kommenden Schülergenerationen als je zuvor in der Geschichte unseres Bundeslandes. Schüler, Eltern und Lehrer können sich daher darauf verlassen, dass sie an den hessischen Schulen die bestmöglichen Bedingungen für ein gedeihliches Schuljahr und einen nachhaltigen Bildungserfolg vorfinden“, erklärte Schwarz.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner

Armin Schwarz

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Kulturpolitischen Ausschuss

+49 5631 503330
a.schwarz@ltg.hessen.de