„Ein deutliches Bekenntnis zur deutschen Staatsangehörigkeit ist und bleibt für uns unverzichtbar. Wir lehnen deshalb zwar eine generelle Zulassung von Mehrstaatigkeit ab, aber einer Mehrstaatigkeit für jene, die in unserem Land aufgewachsen und sozialisiert wurden – und das ist die im Koalitionsvertrag auf Bundesebene gewollte Regelung – stimmen wir zu“, sagte die Sprecherin für Staatsangehörigkeitsrecht der CDU-Landtagsfraktion, Astrid  Wallmann, heute im Hessischen Landtag.
 

„Die derzeitig diskutierten Überlegungen zur Konkretisierung des Koalitionsvertrages gehen in die richtige Richtung“, so Wallmann weiter. Die CDU-Politikerin verwies auf die Vorschläge des Bundesinnenministers, wonach Kinder von Einwanderern zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit in Deutschland gelebt haben und dies auch mit einem deutschen Schulabschluss nachweisen müssten. „Das Land Hessen kann und sollte einer bundesgesetzlichen Regelung nicht vorgreifen oder gar durch einen ministeriellen Erlass aussetzen – dies steht uns als Landesgesetzgeber auch nicht zu. Es ist Aufgabe der Bundesregierung bald eine Neuregelung Inkrafttreten zu lassen“, so Wallmann.
 

„Es ist erfreulich, dass bisher 98 Prozent derer, für welche die Optionspflicht bisher galt, sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben. Das ist ein starkes Zeichen für unser Land“, sagte Wallmann.
 
 

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