Die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus, erinnert an den Jahrestag des Ende des 2. Weltkrieges:

„Das Kriegsende am 8. Mai 1945 hat für uns eine vielschichtige Bedeutung: Es war gleichzeitig das Ende der Nazi-Diktatur, die Befreiung und die sprichwörtliche Stunde Null. Es war der Tag der Ungewissheit, aber auch der Tag der Hoffnung auf ein besseres Leben ohne Krieg und Leid - für manche der Beginn der Freiheit, für andere der Unfreiheit in der darauffolgenden SED-Diktatur. Der 8. Mai 1945 war auch der Beginn des bis heute anhaltenden Friedens in Zentraleuropa. Deshalb ist auch 76 Jahre nach dem Ende des verheerenden 2. Weltkriegs der 8. Mai vor allem ein Tag der Erinnerung und der Mahnung.

Nach mehr als einem dreiviertel Jahrhundert nimmt die Zeit vermehrt die direkten Zeugen des Krieges und der Diktatur. Die Schrecken des Nationalsozialismus, die Gräueltaten und millionenfachen Morde in der Shoah, Zerstörung und Elend, Vertreibung und Vernichtung in Europa und der Welt sind für uns ewige Mahnung und wir verstehen es als unsere oberste Pflicht auch in Zukunft daran zu erinnern. Mit Hilfe von Gedenkstätten ist es das Ziel, diese Verantwortung weiter wahrzunehmen, die Aufarbeitung zu verstärken und das Gedenken zu vertiefen und aufrecht zu erhalten. Wir dürfen vor Extremismus, Europafeindlichkeit und politisch motivierter Gewalt nicht die Augen verschließen. Die Geschichte lehrt uns, aufmerksam und wehrhaft unsere Grundwerte und Demokratie zu verteidigen.

Um die Erinnerung ganz bewusst wach zu halten, sind wir dankbar, dass Landtagspräsident Boris Rhein in diesem Jahr erneut zu einer Gedenkveranstaltung in den Hessischen Landtag eingeladen hat.“

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