„Herr Schäfer-Gümbel war und ist Teil des Systems Ypsilanti. Er steht für die Fortsetzung des Systems Ypsilanti, aber nicht für den Neuanfang der hessischen SPD“, kommentierte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Axel Wintermeyer, die Wahl von Thorsten Schäfer-Gümbel zum Fraktionsvorsitzenden der SPD im Hessischen Landtag. Schäfer-Gümbel sei, so der CDU-Politiker, nach wie vor der eifrigste Verfechter eines Linksbündnisses. Auch habe er den Wortbruch und die Wählertäuschung an vorderster Front mitgetragen.

„Es ist empörend, dass sich Herr Schäfer-Gümbel bis heute nicht kritisch zu den  Entgleisungen seiner Parteifreunde gegenüber den vier aufrechten SPD-Abgeordneten geäußert hat. Er hat in den letzten Wochen als Spitzenkandidat nichts unternommen, um den Feldzug der SPD gegen die vier aufrechten SPD-Abgeordneten zu stoppen", kritisierte Wintermeyer. Der SPD-Politiker habe sich zwar zum „freien Mandat“ geäußert, jedoch in den konkreten Fällen nichts zu dessen Verteidigung unternommen. Wintermeyer wertete dies als Zeichen von Schäfer-Gümbels Führungsschwäche und warf die Frage auf, wie ernst es dem neuen Fraktionsvorsitzenden tatsächlich mit der Erneuerung seiner Partei sei. Denn nach wie vor liefen gegen Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmens Everts Parteiausschlussverfahren in der SPD. Für den CDU-Politiker steht jedenfalls fest: „In der Frage des Umgangs mit den vier Aufrechten hat Schäfer-Gümbel bereits versagt!“
 

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