Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Axel Wintermeyer, und der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, erklärten anlässlich des Jahrestages des gescheiterten Machtwechsels durch Andrea Ypsilanti: "Es ist bezeichnend, wenn der heutige Landes- und Fraktionsvorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, die eigene Partei in einem Zeitungsinterview als nicht überzeugend darstellt. Die hessische SPD ist nach wie vor in einem Zustand der Zerrissenheit. Dem Parteichef fehlt die Kraft, Andrea Ypsilanti und ihren Helfern Einhalt zu gebieten."

"Schäfer-Gümbel hat den Ypsilanti-Kurs mit Wählertäuschung und Wortbruch voll mitgemacht. Es ist seine SPD, die Ypsilanti nach wie vor zujubelt. Schäfer-Gümbel macht nichts dagegen, außer die eigene Partei alle 14 Tage als unglaubwürdig und nicht vertrauenswürdig zu bezeichnen", sagte Wintermeyer.
Ypsilanti, ihr Ziehvater Hermann Scheer und führende Mitglieder aus Schäfer-Gümbels hessischer SPD veranstalteten am kommenden Wochenende einen Kongress, um einen erneuten Links-Kurs der SPD anzustoßen. "Ypsilanti wird wieder von den Genossen umjubelt und Schäfer-Gümbel schweigt dazu. Er hat nichts getan, um etwas am Zustand der SPD zu ändern. Erfolge kann er keine vorweisen, im Gegenteil. Silke Tesch, die den Wortbruch nicht mitmachen wollte, wird immer noch von der Parteijustiz verfolgt", stellte Beuth fest.

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