„Die Ausführungen des Statistischen Landesamtes in der heutigen Sitzung der Enquete-Kommission zur Zukunft der schulischen Bildung in Hessen haben zahlreiche bedeutende Impulse für die weitere Arbeit der Enquete-Kommission geliefert. Die Vielfalt der in der Sitzung aufgeworfenen Fragestellungen und Problemkreise lässt dabei insbesondere auch wichtige Vorarbeiten und Grundlagen für den bevorstehenden Bildungsgipfel erwarten. Die umfangreichen empirischen Datenerhebungen vermögen gemeinsam mit den sorgfältigen und tiefgründigen bildungswissenschaftlichen Analysen und Forschungsansätzen einen breiten Überblick zu den Strukturen und Prozessen der Bildungspolitik zu geben, der von den Praktikern des Bildungsgipfels unter Einbeziehung der betroffenen Akteure schließlich in konkrete Vereinbarungen zu einem nachhaltigen Schulfrieden umgesetzt werden kann. Durch die beiden komplementären Foren der Enquetekommission und des Bildungsgipfels werden dadurch wissenschaftlich-theoretische Grundlagen einerseits und die praxisorientierte Erarbeitung von Handlungsempfehlungen andererseits auf ideale Weise miteinander verzahnt und das parteiübergreifende Anliegen nach einer Beendigung des Schulkampfes auf ein breites und tragfähiges Fundament gestellt“, kommentierte die Obfrau der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag für die Enquetekommission zur Zukunft der schulischen Bildung in Hessen, Bettina M. Wiesmann, die heutige Sitzung der Kommission.

„Es freut uns dabei ganz besonders, dass die CDU-Fraktion mit Josef Kraus einen der profiliertesten, erfahrensten und kompetentesten Bildungsexperten in Deutschland als ständigen Sachverständigen für die Enquete-Kommission gewinnen konnte. Seit 1987 steht Josef Kraus an der Spitze des Deutschen Lehrerverbandes und vertritt dadurch die mit rund 160.000 Mitgliedern größte deutsche Lehrerorganisation außerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Durch seine langjährige Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Landshut ist der seit 1995 als Schulleiter des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums fungierende Pädagoge überdies nicht nur mit bildungswissenschaftlichen Fragestellungen, sondern vor allem auch mit der schulischen Praxis bestens vertraut. Sein leidenschaftliches Engagement für ein leistungs- und begabungsgerechtes Bildungssystem, das den unterschiedlichen Talenten und Veranlagungen der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen Rechnung trägt, und seine ausgewiesene fachliche Expertise und praktische Erfahrung lassen aufschlussreiche und spannende Diskussionen erwarten“, so Wiesmann.

.

 

 

 

 

 

 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartnerin

Bettina Wiesmann

+49 611 350718
b.wiesmann@ltg.hessen.de