"Das Thema des Schutzes vor Klagen gegen Kinderlärm ist wichtig. Es muss ein gesellschaftspolitischer Konsens herbeigeführt werden, dass Kinderlärm von vornherein nicht als Belästigung empfunden wird. Deshalb haben wir dieses für CDU und FDP so wichtige Thema auch im Koalitionsvertrag klar angesprochen. Nun geht es nur noch darum, welcher Weg der Bessere ist. Eine bundeseinheitliche Regelung oder ein Landesgesetz", so Bettina M. Wiesmann, familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Hans-Christian Mick, jugendpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Dafür komme eine Bundesratsinitiative zur Änderung der Bundesimmissionsschutzordnung oder ein Landesgesetz, wie es die Grünen planen, in Frage. "Wir werden die Alternativen sorgfältig abwägen, um die gesellschaftliche Akzeptanz von Kindern zu verbessern", erklärten Wiesmann und Mick.

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