Die innenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Birgit Zeimetz-Lorz, hat es eine „richtigen Schritt“ genannt, dass der Innenausschuss dem Plenum einstimmig empfohlen habe, dem CDU-Gesetzentwurf bezüglich der Haltung von gefährlichen wilden Tieren zuzustimmen. „Die Gesetzesinitiative, mit der die Haltung von gefährlichen Wildtieren in Privatwohnungen grundsätzlich untersagt werden soll, kann nun im nächsten Plenum in zweiter Lesung beraten und endgültig beschlossen werden“, so Zeimetz-Lorz. „Gerade in jüngster Zeit wurden verstärkt Fälle festgestellt, in denen hochgiftige und gefährliche Tiere unter völlig unzureichenden Bedingungen in Privatwohnungen gehalten wurden, in denen oftmals auch Kinder lebten. Solche Gefahren können nicht hingenommen werden. Es häufen sich Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kommen oder Tiere verletzt werden, weil die Halter nicht in der Lage sind, eine artgerechte Haltung zu gewährleisten.“

„Giftige Schlangen, große Wildkatzen und auch alle weiteren gefährlichen Wildtiere sind keine Haustiere", erläuterte Zeimetz-Lorz. Zudem sei es wichtig, dass auch die, die bereits ein solches Tier besitzen, es bei den Bezirksordnungsbehörden anmeldeten.
Auf Bundesebene müsse allerdings ein nächster Schritt vollzogen werden, führte Zeimetz-Lorz zum Abschluss aus: „Die CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, dass auch  der Import gefährlicher Wildtiere verboten wird.“ Nur das Zusammenwirken des Verbots der Haltung und einem Importverbot könne die Gefahr effektiv eindämmen.

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