Angesichts der geplanten rot-rot-grünen Bündnisse im Saarland und in Thüringen fragt der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Dr. Christean Wagner, in Richtung des SPD-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, Frank-Walter Steinmeier: "Herr Bundesminister, Sie ermuntern mittlerweile in auffälliger Weise Ihre Landesverbände im Saarland und in Thüringen rot-rot-grüne Bündnisse einzugehen. Wer soll Ihnen da noch glauben, dass dies nicht auch Ihre Taktik für den Tag nach der Bundestagswahl ist? Ich bin mir sicher: Auf Ypsilanti wird Steinmeierlanti folgen!"

Es sei erschreckend, wie offen der SPD-Spitzenkandidat Bündnisse mit den Neo-Kommunisten anpreise. Auf Bundesebene bediene er sich eines Tricks, um die Wählerinnen und Wähler zu täuschen. Steinmeier schließe immer nur rot-rote Koalitionen aus, auf die Frage nach einem möglichen rot-rot-grünen Bündnis im Bund antworte er ausweichend. ?Der SPD-Spitzenkandidat bereitet den Wortbruch vor und glaubt, niemand würde es merken. Es ist erschreckend, dass die einstmals so große Sozialdemokratie in Deutschland - aus purem Machtstreben - Pakte mit Verfassungsfeinden anstrebt. Und das 20 Jahre nach dem Mauerfall", stellte Wagner fest.

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