Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, hat betont, dass das Ersetzen des Alt-Kommunisten Pit Metz an der Spitze der Landesliste der hessischen Linken durch Willi van Ooyen „überhaupt nichts am Geist“ dieser Partei ändere. „Ich warne davor, zu glauben, es hätte sich in der hessischen Linken mit dem neuen Spitzenkandidaten irgendetwas geändert. Van Ooyen hat den DKPler Metz, der den DDR-Schießbefehl verharmlost und den Systemwechsel will, ausdrücklich in sein Wahlkampfteam eingebunden. Dass die Partei einen Personalwechsel befohlen hat, soll die Menschen darüber hinwegtäuschen, wes Geistes Kind die Linken in Hessen sind“, stellte Wagner klar

Der CDU-Politiker stellte heraus, dass der Vorgang der Neuwahl ein "rein taktisches Manöver" der Bundes-Linken war, um wieder für eine Zusammenarbeit mit Frau Ypsilanti und Herrn Al-Wazir werben zu können. „Die Aussagen von Gregor Gysi und Willi van Ooyen haben diese Strategie eindeutig belegt. Beide wollen eine Zusammenarbeit mit der hessischen SPD." Die Absagen der hessischen SPD an eine Zusammenarbeit mit der Linken seien nach wie vor unglaubwürdig. "Ypsilantis SPD wird keinen Moment zögern, mit der Linken zusammenzuarbeiten, wenn es ihr nützt, zumal beide von der Schul- bis zur Sozialpolitik inhaltlich übereinstimmen", machte der CDU-Politiker deutlich. Wagner erinnerte in diesem Zusammenhang an den ehemaligen hessischen SPD-Ministerpräsidenten Holger Börner. Dieser hatte seinerzeit eine Zusammenarbeit mit den Grünen kategorisch ausgeschlossen und zunächst behauptet, dass man die Auseinandersetzung mit den Grünen bestenfalls mit einer Dachlatte bestreiten solle. Kurze Zeit später ging er ohne Zögern die erste rot-grüne Koalition der Bundesrepublik ein. Wagner verwies zudem auf die rot-roten Koalitionen der SPD mit den Altkommunisten der PDS in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und heute in Berlin.
Es bleibe dabei, dass Hessen nun "nicht nur eine extrem linke SPD, den linkesten Grünen-Landesverband, und nach wie vor die linkeste Linke in Deutschland" habe, stellte der CDU-Politiker klar. "Das hat Hessen nicht verdient, dass die Linke in das Landesparlament einzieht. Das sehen die Menschen genauso, die in der jüngsten Umfrage einer solchen extrem linken Konstellation gerade eine deutliche Absage erteilt haben", so Wagner abschließend.

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