Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, ist bestürzt darüber, wie die Opposition im Landtag mit der Steuerfahnder-Thematik umgeht. Vor allem die SPD treibe mit öffentlichen Erklärungen zur vorzeitigen Pensionierung vier ehemaliger Frankfurter Steuerfahnder unverantwortliche Hetze. "Betroffen davon ist nicht nur der Finanzminister und dessen Haus, sondern die gesamte hessische Steuerverwaltung", stellte der CDU-Fraktionschef klar. Die Opposition nehme zweifelhafte Medienberichte, denen jede Faktengrundlage fehle, zum Anlass für eine Kampagne. "Ziel der Opposition ist es, das Sommerloch zu füllen. Sie übersieht jedoch, dass sie mit ihren unhaltbaren Behauptungen mehr als 11.000 ehrbare hessische Finanzbeamte in Misskredit bringt", sagte Wagner.

Der empörte Aufschrei der Vorsteher und Personalräte der Frankfurter Finanzämter und anderer hessischer Steuerfahndungsstellen zeige, dass die Opposition mit ihrer Hetz- und Schmähkampagne das Maß des politischen Anstands verloren habe. "Die Oppositionsfraktionen malen das Zerrbild einer Steueroase Hessen, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat", sagte der CDU-Fraktionschef. Die Arbeit der hessischen Steuerbehörden werde bundesweit als vorbildlich anerkannt. "SPD, Grüne und Linksfraktion verunglimpfen die beeindruckenden Leistungen unserer Steuerverwaltungen", sagte Wagner und forderte die Opposition auf, zur sachlichen und fairen Auseinandersetzung zurückzukehren. 
Der finanzpolitische Sprecher der SPD, Norbert Schmitt, sei der Letzte im Landtag, der das Recht habe, dem Finanzminister Mobbing vorzuwerfen. "Wer - so wie Schmitt und seine Partei - mutige SPD-Landtagsabgeordnete, die sich Andrea Ypsilantis Wortbruch widersetzten, als Abweichler terrorisiert, der sollte zum Thema Mobbing lieber schweigen", stellte Wagner fest.

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