Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, machte heute in Wiesbaden deutlich, dass Erika Steinbach die "Idealbesetzung" für den Stiftungsrat der Vertriebenen-Gedenkstätte "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" sei. "Erika Steinbach ist ein Vorbild für die Aussöhnung mit Polen. Die derzeitige Kampagne gegen die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist deshalb unsachlich und ungerecht", sagte Wagner.

"Ohne die CDU-Politikerin würde es keine Vertriebenen-Gedenkstätte geben. Das Projekt ist untrennbar mit dem Namen Erika Steinbach verbunden. Deshalb hat sie ein Anrecht darauf, ihren Verband in der Stiftung zu repräsentieren und dort ihre umfangreichen Erfahrungen einzubringen. Wir erwarten, dass die heutige Entscheidung des BdV jetzt von allen Seiten - innerhalb und außerhalb Deutschlands - respektiert wird", forderte Wagner. Der BdV hat heute erklärt, grundsätzlich an der Benennung von Erika Steinbach für den Beirat der Vertriebenen-Gedenkstätte festhalten zu wollen. 
Es sei dem eindrucksvollen Einsatz von Erika Steinbach zu Verdanken, dass die Planungen für die Vertriebenen-Gedenkstätte "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" soweit fortgeschritten sind. Auch nach den Schrecken des 2. Weltkrieges und den Vertreibungen sei das Thema noch immer aktuell. Weltweit würden auch heute noch Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen vertrieben. Erika Steinbach habe auch sie bei den Planungen einer Gedenkstätte im Blick gehabt.

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