"Der Frankfurter Flughafen wird zügig ausgebaut. Das ist ein äußerst positives Signal für die Rhein-Main-Region und ein Garant für zehntausende neue Arbeitsplätze. Rot-Rot-Grün hätte das Projekt sterben lassen, ohne Rücksicht auf die Arbeitsplätze in Hessen", stellte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, anlässlich des Besuchs des Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, heute in Wiesbaden fest.

Schulte informierte die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion über die Fortschritte beim Ausbau. "In diesem Jahr werden wir über eine Milliarde Euro in den Ausbau des Frankfurter Flughafens investieren und sichern damit allein 25.000 bestehende Arbeitsplätze, insbesondere in der Rhein-Main-Region. Denn vor allem die regionale Bauindustrie profitiert von unseren Investitionen, knapp die Hälfte des Einkaufsvolumens geht an diese Branche", sagte Schulte den CDU-Abgeordneten.
Wagner machte die grundsätzliche Bedeutung des Ausbaus deutlich. "Durch den Flughafenausbau und die Sanierung bereits bestehender Terminalanlagen werden sieben Milliarden Euro zusätzlich in Hessen investiert. Dies ist ein zusätzliches, rein privat finanziertes Konjunkturprogramm. Allein am Flughafen werden bis zu 25.000 direkte Jobs entstehen. Bis zum Jahr 2020 wird ein Anstieg auf über 88 Millionen Fluggäste pro Jahr erwartet. Durch den Ausbau wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens gewährleistet", sagte Wagner.
Schulte verwies auf die Bedeutung des Flughafens als großer hessischer Wirtschaftsmotor. "Die Fraport AG verantwortet mit dem Flughafen Frankfurt nicht nur die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands, sondern setzt auch für die Wirtschaftskraft der Region entscheidende Impulse. All dies zeigt deutlich, wie wichtig der Flughafen für die Entwicklung der Region und die Arbeitsplatzsicherheit in vielen mittelständischen Betrieben ist", so Schulte.
Thema des Gesprächs war auch das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Flughafenausbau. "Wir werden uns die jetzt vorliegende schriftliche Urteilsbegründung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs genau ansehen, natürlich auch und gerade die Passage zum Thema Nachtflüge. Denn eine Bewertung ist nur nach eingehendem Studium des Urteils möglich. Schließlich wollen wir wissen, über was wir reden", so Wagner.

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