Die von der Fraktion der Grünen beantragte Aktuelle Stunde hat der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, als Ausdruck der "verzweifelten Lage", in der sich die hessische Opposition befinde, bezeichnet: "Die Grünen fürchten, dass die Wähler den Ausbau der Kinderbetreuung, die Förderung von Bioenergie, Lohnerhöhungen im Öffentlichen Dienst mit Augenmaß, den partnerschaftlichen Umgang mit dem DGB und die Verbesserung der Chancen hessischer Abiturienten im Wettbewerb etwa mit Bayern und Baden-Württemberg sehr vernünftig und gut finden könnten. Sie fürchten, dass von dem Zerrbild, welches sie und andere über diese Landesregierung verbreiten wollen, bei genauerer Betrachtung nichts mehr übrig bleibt. Sie fürchten dies zu recht."

Inzwischen müssten selbst die Grünen anerkennen, dass die Richtung der CDU-Politik für Hessen stimme. Daher seien die Grünen dazu übergegangen, die Leistungen und Erfolge der Landesregierung als Wahlkampftaktik zu diffamieren. "Im Kern werfen die Grünen der Landesregierung vor, dass sie auch im Jahr vor der Landtagswahl unverdrossen, konsequent und erfolgreich ihre Arbeit zum Wohle Hessens fortsetzt", bemerkte Wagner und ergänzte: "Wir können der Opposition zuliebe nicht ein Jahr vor der Landtagswahl einfach das Regieren einstellen."
Gerade die von den Grünen genannten jüngsten landespolitischen Leistungen seien Musterbeispiele für die kontinuierliche und konsequente Fortführung des erfolgreichen Kurses der vergangenen Jahre. So habe die CDU-geführte Landesregierung die Förderung von Bioenergie von Anfang an entschieden vorangetrieben und die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel gegenüber der rot-grünen Regierungszeit in Hessen inzwischen um das 25-fache aufgestockt. Auch sei die im Jahr 2001 gestartete "Offensive für Kinderbetreuung" im vergangenen Jahr durch die Bereitstellung von 110 Millionen Euro für das BAMBINI-Programm entscheidend vorangetrieben worden und werde nun mit dem kürzlich aufgelegten KNIRPS-Programm zur Betreuung von unter 3-jährigen konsequent weiterentwickelt.
"Wir stellen die richtigen Weichen für die Zukunft unseres Bundeslandes - unabhängig davon, ob es der Opposition wahltaktisch passt oder nicht" so der CDU-Fraktionschef abschließend.

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