Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, erinnerte anlässlich des 20. Jahrestages der ersten Montagsdemonstrationen in Leipzig an die friedliche Revolution gegen das Unrechtsregime der DDR: "Am heutigen Tage vor genau 20 Jahren haben die Bürger der DDR ein eindrucksvolles Bekenntnis gegen Willkür und für die Freiheit abgelegt", sagte Wagner. Am 4. September 1989 hätten die Menschen zunächst Friedensgebete abgehalten und wären dann gegen das Unrechtsregime der SED-Diktatur auf die Straße gegangen. "Obwohl die Stasi versucht hat, den Willen der Menschen zu brechen, sind die Menschen standhaft geblieben.

Die Bürger hatten den Kommunismus satt; sie wollten Freiheit, Frieden und Wohlstand!" Es sei bemerkenswert, wie die Bürger mit ihrer Unerschrockenheit den Untergang des DDR-Unrechtsregimes erzwungen hätten.
Als Fraktionsvorsitzender der CDU wolle er an diesem bedeutenden Tag auch auf die christliche Motivation und die Verantwortung des Bürgertums bei den Montagsdemonstrationen hinweisen. "Es zeigt sich einmal mehr: Die Bürgerbewegung der DDR hat einen unverzichtbaren Beitrag zur Wiedervereinigung unseres Vaterlandes geleistet!" Vor diesem Hintergrund sei es besorgniserregend, dass SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit den Neo-Kommunisten der Linkspartei sympathisieren. Dabei trage die Partei Bündnis 90/Die Grünen sogar in ihrem Namen die Bezeichnung "Bündnis 90" und verweise damit auf den Zusammenschluss von Bürgerbewegungen und Oppositionsgruppen, die durch das SED-Regime in der DDR verfolgt wurden.  "Wer 20 Jahre nach dem erfolgreichen Aufstand der Bürger gegen die SED-Diktatur mit deren Nachfolgeorganisation zusammenarbeitet, der begeht Verrat an der friedlichen Revolution der Menschen in der ehemaligen DDR. Die CDU würdigt die Montagsdemonstrationen und bekämpft jedwede Form des Kommunismus, der in der DDR vielen Menschen das Leben und allen die Freiheit gekostet hat", so Wagner.
 

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