"Das oberste Ziel der Gespräche mit interessierten Investoren muss die Sicherung der Arbeitsplätze bei Opel in Rüsselsheim sein. Da ist es nicht hilfreich, wenn potenzielle Investoren bereits vor ersten Gesprächen öffentlich tot geredet werden", kritisierte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, die Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Schäfer-Gümbel, zu Opel. Anlässlich des heute stattfindenden Gesprächs des Bundeswirtschaftsministers zu Guttenberg mit Fiat-Chef Marchionne begrüßte Wagner die "unvoreingenommene und gründliche Prüfung von Fiat im Interesse der Opel-Mitarbeiter" durch die Bundesregierung. Dies müsse auch für jeden weiteren Interessenten gelten.

Die Vorbehalte gegen Fiat hält Wagner für durchaus "nachvollziehbar". "Diese Vorbehalte dürfen aber nicht dazu führen, dass keine umfassende und ergebnisoffene Prüfung stattfindet", stellte der CDU-Politiker fest. Er zeigte sich optimistisch, dass mit Hilfe der Bundesregierung ein privater Investor gefunden werden könne. "Opel hat genau das Potenzial und die motivierten Mitarbeiter, die private Investoren für eine zukunftssichere Lösung brauchen", sagte Wagner abschließend.
 

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