Am zweiten Tag der Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze besuchten der CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, und der CDU-Landtagsabgeordnete, Dr. Norbert Herr, unter anderem das Radom und die Sommerrodelbahn auf der Wasserkuppe.

Angesichts der Sommerpause im Hessischen Landtag blickte Wagner auch auf die Arbeit der Landesregierung in den vergangenen fünfeinhalb Monaten zurück: "Die Koalition aus CDU und FDP hat in den vergangenen Monaten sehr dynamisch gearbeitet. Projekte wie der Flughafenausbau in Frankfurt, das 2,6 Milliarden Euro Konjunkturprogramm und die Schaffung einer zentralen Förderbank stehen für eine erfolgreiche und entschlossene Landesregierung, in schwierigen Zeiten."

Der Besuch der Sommerrodelbahn auf der Wasserkuppe hatte auch einen wirtschaftlichen Hintergrund. Der Betreiber und Hersteller von Sommerrodelbahnen ist Weltmarktführer auf seinem Gebiet und mit 270 Arbeitplätzen ein großer Arbeitgeber der Region. "Uns als CDU ist es wichtig, dass wir nicht nur für die großen Unternehmen da sind. Gerade die regionalen mittelständischen Betriebe leisten einen großen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen", sagte Herr mit Blick auf das Unternehmen in seinem Wahlkreis.
"Wir von der CDU sind dafür da, den Bürokratismus für die mittelständischen Unternehmen aus dem Weg zu räumen. Auch so werden Arbeitsplätze in den Regionen sicherer", ergänzte Wagner.
Die zweitägige Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sollte an den Fall der Mauer vor 20 Jahren erinnern und das Unrecht des ehemaligen SED-Regimes ins Bewusstsein rufen. ?Der Kommunismus darf nie wieder eine entscheidende Rolle in Deutschland spielen. Wer das nicht einsehen will, der sollte sich die Brutalität dieser Ideologie an der ehemaligen innerdeutschen Grenze ansehen?, so Wagner.
In Zeiten des Kalten Krieges waren rund um das Radom bis zu 400 amerikanische Soldaten stationiert, um Westdeutschland zu schützen. Die Radaranlage wurde noch bis ins Jahr 2003 militärisch genutzt. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten - mit starker finanzieller Unterstützung des Landes - ist das Radom seit knapp drei Wochen für jedermann zugänglich.
 

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