Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, und der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, machten heute in Wiesbaden deutlich, dass Erika Steinbach "bei ihrer Nominierung für den Stiftungsrat der Vertriebenen-Gedenkstätte "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" die volle Rückendeckung der CDU Hessen hat." Die beiden CDU-Politiker betonten die besondere Rolle Steinbachs, der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), bei der Aussöhnung mit den Nachbarland Polen.

"Erika Steinbach hat sich hier immer vorbildlich verhalten. Sie ist eine herausragende Persönlichkeit, deren Ziel und Lebensaufgabe die Versöhnung von Deutschen und Polen ist. Die anhaltende Diskussion um Frau Steinbach als Person ist deshalb unsachlich und ungerecht", stellte Wagner fest. 
Es wäre eigentlich eine "Selbstverständlichkeit", dass die Präsidentin des BdV ihren Verband im Stiftungsrat repräsentiere und dort ihre umfangreichen Erfahrungen einbringe. "Wir erwarten als CDU Hessen, dass die Entscheidung des BdV, die dieser am 17. November treffen will, dann auch von allen Seiten akzeptiert wird. Es kann nicht sein, dass weiter in die Belange des Verbandes von Außen hineingeredet wird", sagte Beuth. 
Es sei dem eindrucksvollen Einsatz von Erika Steinbach zu Verdanken, dass die Planungen für die Vertriebenen-Gedenkstätte "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" soweit fortgeschritten sind. Auch nach den Schrecken des 2. Weltkrieges und den Vertreibungen sei das Thema noch immer aktuell. Weltweit würden auch heute noch Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen vertrieben. Erika Steinbach habe auch sie bei den Planungen einer Gedenkstätte im Blick gehabt.

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