Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, und deren wirtschaftspolitischer Sprecher, Dr. Walter Arnold, zeigten sich „hocherfreut“ über den heutigen Spatenstich zum Baubeginn der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens. „Der Ausbau ist eine einmalige Chance für Hessen!“, stellten die Unionspolitiker fest. Der Fraktionsvorsitzende erinnerte daran, dass der Flughafen Frankfurt-Main mit seiner Unternehmenskonzentration von über 500 direkten und indirekten Unternehmen die größte Arbeitsstätte Deutschlands sei: „Heute arbeiten über 70.000 Menschen am Frankfurter Flughafen. Wirtschaftlichen Berechnungen zur Folge steigen die Beschäftigtenzahlen am Frankfurter Flughafen bis zum Jahr 2020 auf rund 95.000 an. Insgesamt könnten über 40.000 direkte Jobs entstehen.“ Hessen könne, so Wagner weiter, gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten nicht auf den Ausbau des Flughafens verzichten. „Alle Experten gehen langfristig von einem deutlichen Anstieg des weltweiten Beförderungsaufkommens aus. Wer den Standort sichern will, muss investieren.“

Das heutige „Herumnörgeln" der Grünen an der Landesregierung sei der Versuch, vom eigenen Scheitern in dieser Sache und dem „Irrweg Linksbündnis“ abzulenken. „Der Flughafenausbau ist eine Erfolgsgeschichte der CDU-FDP-Koalition. Al Wazir versucht dagegen, wieder einmal Wind ohne Substanz zu erzeugen. Das ständige, strukturelle Nein der Grünen zu allen bedeutenden Infrastrukturprojekten ist eine destruktive Politik, die dem Wirtschaftsstandort Hessen schadet. Wir stellen dem Aufplustern der Grünen die Leistungen und die Spitzenstellung Hessens entgegen!“, sagte Wagner.
„Die privaten Investitionen durch Fraport von rund vier Milliarden Euro sind ein zusätzliches Konjunkturförderprogramm in schwieriger Zeit, auf das wir im Interesse der Menschen unseres Landes nicht verzichten dürfen. Der Versuch einer Blockade dieser Zukunftsinvestitionen ist schlicht verantwortungslos“, stellte Arnold bei der heutigen Veranstaltung fest. Ohne den Ausbau drohe der Flughafen Frankfurt über kurz oder lang seine Drehscheibenfunktion an einen europäischen oder gar außereuropäischen Wettbewerber zu verlieren. „Im Übrigen dürfen wir nicht vergessen, dass ein Großteil der Region vom Flughafen lebt“, so Arnold abschließend.

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