Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Claudia Ravensburg, hat anlässlich des morgigen 'Girls’Day' darauf hingewiesen, dass die Berufswünsche junger Mädchen ebenso wie die Berufs- und Studienwahl von Frauen noch immer zu sehr auf einige wenige Berufe aus dem Dienstleistungssektor oder dem sozialen Bereich konzentriert sei. "Unter den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen von Mädchen ist immer noch kein einziger technischer Beruf. Aber auch die Studienwahl junger Frauen ist sehr auf soziale und nichttechnische Studiengänge beschränkt", stellte Ravensburg fest. So studierten Frauen im Vergleich zu Männern nur zu acht Prozent Elektrotechnik, zu gut 17 Prozent Informatik und zu 18 Prozent Maschinenbau.

"Wir müssen das Interesse von Mädchen für die so genannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, nachhaltig fördern", sagte Ravensburg. Nicht zuletzt aufgrund des zukünftig allgemein zu erwartenden Fachkräftemangels müsse dies zügig in Angriff genommen werden "Die demographische Entwicklung wird insbesondere in den Bereichen Ingenieurwesen, Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik zu einem Nachwuchsmangel führen", so die CDU-Politikerin weiter. "Deshalb soll mit dem Girls'Day Mädchen frühzeitig die Chance geboten werden, technische Berufe kennenzulernen und die Arbeitswelt dieser Berufsbilder 'live' zu erleben." Ziel sei, das Berufswahlspektrum der Mädchen zu erweitern, um ihnen vielfältige Perspektiven zu ermöglichen. Die CDU-Landtagsfraktion beteilige sich auch in diesem Jahr am Girls’Day und biete spannende Einblicke in die Politik und die damit zusammenhängenden Berufsfelder, so Ravensburg abschließend.

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