„Der Equal Pay Day macht auf die bestehenden Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam und markiert dabei den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Es ist schlicht inakzeptabel, dass der Equal-Pay-Day weiterhin so spät im Frühjahr stattfindet. Wir müssen dafür sorgen, dass sich dies ändert“, erklärte die Frauenpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg  anlässlich des bundesweiten „Equal-Pay-Day“ am 21. März.

Im Jahre 2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Der Equal-Pay-Day wird nun das 6. Jahr infolge an dem Tag begangen, bis zu dem Frauen statistisch betrachtet arbeiten müssen, um das entsprechende statistische Durchschnittsgehalt eines männlichen Arbeitnehmers verdient zu haben.
„Die Lohnfindung darf nicht vom Geschlecht abhängig sein. Die Politik muss hierzu verstärkt ihren Einfluss geltend machen, damit die vielen gut ausgebildeten Frauen auch entsprechend ihrer Leistung entlohnt werden. Hintergrund des Aktionstags sind die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland seit Jahren nahezu unverändert bei insgesamt 22 Prozent liegen. Kinder dürfen kein Karriereknick mehr sein. Unser politisches Ziel ist es, Familie und Beruf in Einklang zu bringen und gerade jungen Müttern den flexiblen Wiedereinstieg in verantwortliche Positionen der Wirtschaft zu ermöglichen“, so Ravensburg.
Die Kampagne zum Equal Pay Day 2014 steht beim Bundesfamilienministerium in Berlin dieses Jahr unter dem Motto "… und raus bist Du?" Dabei geht es um Chancen und Risiken von Minijobs und Teilzeit nach einer familienbedingten Erwerbspause.
„Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit und man finde sie nur selten in Führungspositionen. Sie unterbrechen häufiger familienbedingt die Erwerbstätigkeit als Männer, entweder für die Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen. Wir wollen die Erwerbssituation von Frauen verbessern. Politische Schwerpunkte setzen wir auf noch flexiblere Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Berufsweg mit Kind“, so Ravensburg abschließend. 
 
 

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Ansprechpartnerin

Claudia Ravensburg

Sozialpolitische Sprecherin, Mitglied im Ältestenrat, Mitglied im Präsidium

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