„Jede Form von Gewalt gegen Frauen oder deren Diskriminierung muss bekämpft werden. Es darf keine Toleranz geben, bei  Menschenhandel, Zwangsverheiratung, Zwangsprostitution, Stalking oder häuslicher und sexualisierter Gewalt.  Gewalt an Frauen ist keine Privatsache, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Der Schutz der persönlichen Integrität, der sexuellen Selbstbestimmung und der Gleichberechtigung auf der Grundlage unseres Grundgesetzes ist für unsere Gesellschaft nicht verhandelbar. Wir wollen den Schutz von Frauen gegen Gewalt weiter verbessern. Hunderte Millionen Frauen sind weltweit von Gewalt betroffen. In Hessen stellt der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt in allen Landesteilen ist einer der Schwerpunkte des in 2015 neu ins Leben gerufenen Sozialbudgets“, sagte die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Claudia Ravensburg.

„Durch Aufstockung der Mittel hat  Hessen die Förderung von Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt, die Unterstützung von Beratungsstellen nach sexueller Gewalt und für Frauenhäuser Maßnahmen gegen Gewalt weiter verbessert. Ziel ist es,  Hilfsangebote für Frauen dauerhaft zu erhalten und zu etablieren sowie eine fachkundige Versorgung Betroffener zu gewährleisten“, so Ravensburg.

„Mein ausdrücklicher Dank gilt insbesondere den Trägern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten. Ohne ihr Engagement sind die Unterstützungs- und Hilfsleistungen für die Opfer von Gewalt nicht möglich. Besonders wichtig ist die gute Zusammenarbeit sowohl der öffentlichen Träger als auch der freien Träger. Nur durch ein koordiniertes Zusammenwirken aller Akteure kann es gelingen in der Öffentlichkeit weiter für das Thema zu sensibilisieren. Die Landeskoordinierungsstelle häusliche Gewalt bindet die verschiedenen Ministerien zu einem umfassenden Netzwerk zusammen, um in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, den Gerichten, dem Gesundheitswesen, den Interventionsstellen, Frauennotrufen, Frauenhäusern und Jugendämtern den bestmöglichen Schutz von Frauen und Kindern in Hessen zu leisten.

Die Verschärfung des Sexualstrafrechts „nein heißt nein“ werde begrüßt. Ziel müsse es sein Strafbarkeitslücken zu schließen und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung besser zu schützen, betonte die CDU-Frauenpolitikerin auch im Hinblick auf die Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln.

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Ansprechpartnerin

Claudia Ravensburg

Sozialpolitische Sprecherin, Mitglied im Ältestenrat, Mitglied im Präsidium

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