"Wir müssen die Anwohner langfristig und rechtssicher von Verkehr und Lärm entlasten. Neben der erneuten Verhängung von Nachtfahrverboten oder zusätzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen auch die langfristigen Maßnahmen, wie etwa die Umgehungsstraßen in den Bereichen Wetter, Münchhausen und Lahntal an der B 252 und der Weiterbau der A 49 zügig angegangen werden. Der Schutz der Anwohner hat höchste Priorität", sagten die CDU-Landtagsabgeordnete, Claudia Ravensburg, aus Nordhessen sowie der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, heute in Wiesbaden zur Pressekonferenz von Verkehrsminister, Dieter Posch, anlässlich der Entscheidung des VGH Kassel zu den LKW-Fahrverboten in Nordhessen.

Sobald die Gründe für die Entscheidung vorlägen und das Urteil rechtskräftig sei, müsse gehandelt werden. "Dies sind wir den belasteten Ortschaften schuldig", sagte Ravensburg. Sollten die Nachtfahrverbote umgesetzt werden, müsse dabei auch die flächendeckende Kontrolle gewährleistet sein. 
Der VGH hatte zunächst entschieden, dass zwar auf den Strecken B 7, B 27 und B 400 die bislang geltenden Fahrverbote für LKW über 12 t bestehen bleiben, jedoch für die B 3 und B 252 aufgehoben werden: "Zumindest für die Ortschaften entlang der B 7, B 27 und B 400 hat dieses Urteil Sicherheit geschaffen. Das ist eindeutig zu begrüßen", so Ravensburg und Caspar.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag