"Für Gemeinden wie Kerstenhausen, Twistetal oder Bottendorf ist die Aufhebung der Fahrverbote auf der B 3 und der B 252 keine gute Entscheidung gewesen. Die Interessen der Anwohner an den stark belasteten Bundesstraßen müssen nun im Vordergrund stehen", sagten die nordhessischen Abgeordneten Claudia Ravensburg, Wilhelm Dietzel und Dirk Landau heute in Wiesbaden zur gestrigen Entscheidung des VGH Kassel zu Lkw-Fahrverboten in Nordhessen.

"Die Wiedereinführung der Nachtfahrverbote sollte jetzt schnellstmöglich geprüft werden, um zumindest in dieser Zeit die Belastung der Anwohner zu reduzieren. Für den Ausbau der A 49 sowie die Ortsumfahrungen entlang der B 252 zur Entlastung der anliegenden Kommunen muss Berlin jetzt die Signale auf Grün stellen", so die CDU-Landtagsabgeordneten aus Nordhessen. 
 
Der VGH hatte entschieden, die Fahrverbote für Lkw über 12 t für die B 3 und B 252 aufzuheben. Auf den Strecken B 2, B 27 und B 400 bleibt das Fahrverbot hingegen bestehen. Die Maßnahmen wurden ergriffen, um den Mautausweichverkehr durch LKW zu reduzieren.

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