Anlässlich des heutigen Equal Pay Day hat die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg, heute betont: „Wir werden uns mit dem Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von 23 Prozent in Deutschland nicht zufrieden geben!“. Die CDU-Landtagsfraktion sehe daher einen Schwerpunkt ihrer Frauenpolitik in der Verbesserung der Erwerbssituation von Frauen. Dazu gehöre die Gewinnung von Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe.

 "Die flächendeckende Umsetzung des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans auf freiwilliger Basis gewährleistet, dass bereits in Kindertagesstätten und Grundschulen der Heranführung der Mädchen an die technisch/naturwissenschaftlichen Themen ein besonderes Augenmerk gewidmet wird", sagte Ravensburg. Noch immer sei das Berufswahlspektrum der Mädchen zu eng und eine Ursache für strukturelle Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen. Auch werde die CDU-FDP-Koalition die Förderung der Karriere von Frauen durch Mentoringprogramme und die Ermöglichung des Studiums auch mit Kind verbessern.
"Wir wollen der Elternphase unser besonderes Augenmerk schenken. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Schaffung von flexiblen Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder, damit die Eltern eine echte Wahlfreiheit haben, auch frühzeitig wieder in das Berufsleben einzusteigen. Dazu gehört die Ausdehnung der Vätermonate bei der Elternzeit, um den Eltern ein partnerschaftliches Miteinander bei der Kinderbetreuung zu ermöglichen", führte die CDU-Politikerin weiter aus. Auch sei ein gelungener Wiedereinstieg nach der Elternzeit ein wesentlicher Faktor, um die in der Vergangenheit zu großen Karrierebrüche nach dem Wiedereinstieg zu reduzieren. Der Wiedereinstieg in Teilzeit dürfe nicht das Ende der Karriere bedeuten, forderte die CDU-Sprecherin. Sie begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die Landesverwaltung durch flexible Teilzeitmodelle, der Einbeziehung von Telearbeit und umfangreiche Weiterbildungsangebote bereits Vorbildfunktion habe. "Wir wollen aber auch den Unternehmen vor Augen führen, dass Frauen angesichts des demographischen Wandels in der Zukunft als Fach- und Führungskräfte unverzichtbar sind", betonte Ravensburg abschließend.

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