"Ohne das entschlossene Handeln der Landesregierung, des Ministerpräsidenten Roland Koch und der Koalition aus CDU und FDP würde OPEL heute nicht mehr in dieser Form bestehen. In schwieriger Zeit hat der Überbrückungskredit das Überleben des Unternehmens gesichert. Das war eine der wirksamsten industriepolitischen Maßnahmen der vergangenen Jahrzehnte", stellte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Wirtschaftsexperte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Clemens Reif, heute in Wiesbaden fest. Es sei bedauerlich, aber nicht zu ändern, dass mit der Rückzahlung des Kredites General Motors wieder die vollen Eigentumsrechte zurückerhalte. Wenn nun GM allerdings einen Antrag auf Staatskredit stelle, werde dieser genauso nüchtern geprüft, wie bei jedem anderen Unternehmen auch.

"Wir haben seinerzeit verantwortungsvoll gehandelt. Wir haben nicht nur mehrere Investoren interessieren können, sondern uns mit MAGNA auch für das nachhaltigste Konzept zur Sanierung des Autobauers entschieden. Nun kann und muss GM auf diesen Plänen stringent und zügig aufbauen", forderte Reif. 
Vor allem aber sei es an der Zeit, OPEL wieder aus den Schlagzeilen zu holen. "Die permanente öffentliche Diskussion schadet dem Ansehen des Unternehmens, den Arbeitnehmern und den Verkaufszahlen. OPEL muss sich nach den Debatten der vergangenen Monate endlich wieder der Konstruktion, dem Bau und dem Verkauf von Autos widmen können", sagte Reif.

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