Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Wirtschaftsexperte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Clemens Reif, forderte die Opposition auf, keinen Wahlkampf auf dem Kosten der Beschäftigten bei Opel zu betreiben. "Was Opel jetzt braucht sind Käufer, Käufer und nochmals Käufer. Deshalb muss sich das Unternehmen jetzt in Ruhe darauf konzentrieren können, was es am besten kann, nämlich Autos bauen. Öffentliche Kontroversen um den Betrieb sind da schädlich. Die Opposition sollte deshalb nicht ständig auf dem Rücken der Beschäftigten mit Opel Wahlkampf machen", so Reif heute in Wiesbaden.

"Wenn es nach den Sozialdemokraten und den Linken gegangen wäre, dann hätten wir jetzt einen staatseigenen Betrieb VEB Opel. Dann würde nämlich bei der Eröffnung der IAA darüber gestritten, welcher Ministerpräsident die Marke Opel präsentieren dürfte und nicht geschaut, wie man neue Kunden gewinnen könnte. Ich danke daher insbesondere der Hessischen Landesregierung, dass sie sich so engagiert für eine echte Zukunftslösung eingesetzt hat", sagte CDU-Wirtschaftsexperte.
In Bezug auf die unabhängigen Experten im Treuhandgremium sagte Reif, Widerspruch sei nicht der schlechteste Ratgeber, wenn die Politik dadurch in die Lage versetzt würde, daraus ihre eigenen Vorstellungen zu optimieren. "Wir dürfen jedenfalls keine unabhängigen Experten berufen und ihnen dann vorschreiben, wie sie denken sollen", sagte Reif.
 

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