• Hessen erhöht mit dem Bund vereinbarte Eigenbeteiligung deutlich von 10 auf bundesweit 25 Prozent
  • Digitalpakt unterstützt den Ausbau digitaler Infrastruktur
  • Ein Tablet allein macht noch keinen Lernerfolg. Lehrkräfte sind zentrale Gestalter des digitalen Wandels in Schulen

Anlässlich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes von CDU und Grünen für ein Gesetz zur „Förderung der digitalen kommunalen Infrastruktur und zur Änderung des Gesetzes zur Neugliederung der staatlichen Schulaufsicht“ erklärte der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Joachim Veyhelmann:

„Hessen macht seine Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Zukunft. Durch eine umfangreiche Förderung wollen wir ein optimales Lernumfeld weiterentwickeln. Die Zukunft ist digital und wir wollen in Hessen Vorreiter bleiben. Der Digitalpakt sieht vor, die seitens des Bundes avisierten Mittel in Höhe von 372,1 Millionen Euro für Hessen über die 5-jährige Laufzeit hinweg durch Land und Kommunen, um eine Co-Finanzierung von 10 Prozent zu erweitern. Hessen geht weit darüber hinaus und stockt die Bundeszuweisung um 25 Prozent auf.

Klar ist, dass die Digitalisierung fester Bestandteil im Bildungsbereich sein muss, um allen Schülerinnen und Schüler eine bestmögliche individuelle Förderung zu gewährleisten. Neue Lernformen und digitale Methoden sollen den Unterricht bereichern, ihn aber nicht bestimmen. Dazu gehört eine digitale Grundausstattung, die zu den pädagogischen Konzepten passt. Aber: Ein Tablet allein macht noch keinen Lernerfolg. Vor allem gut ausgebildete Lehrkräfte sind die zentralen Gestalter des digitalen Wandels in den Schulen vor Ort.

Gerade die berufliche Bildung ist in hohem Maß von der Digitalisierung und deren Rückwirkung auf Arbeits-, Produktions- und Geschäftsabläufe betroffen. Deshalb ist ein Unterrichtsziel die Kompetenz bei der Nutzung digitaler Arbeitsmittel und -techniken auszubauen. Mit dem Schulportal wird eine nutzerfreundliche pädagogische Lern- und Arbeitsplattform geschaffen, die als sichere Cloud im Internet konzipiert ist. Besonders zu beachten ist auch, dass parallel zum Aufbau der digitalen Infrastruktur und der technischen Ausstattung Standards für die Ausstattung und vor allem die Wartungskonzepte formuliert werden. Über allem steht, die Chancen zu nutzen, die uns die neuen Technologien bieten, den Unterricht an unseren Schulen in Bezug auf die Ziele des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität zu verbessern. Der Digitalpakt hilft, unsere bisherigen Bestrebungen zu intensivieren.

Das Gesetz zur Förderung der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur und zur Änderung des Gesetzes zur Neugliederung der staatlichen Schulaufsicht schafft die grundsätzlichen Rahmenbedingungen, alle Beteiligten am Digitalisierungsprozess in die Lage zu versetzen, zielgerichtet und strukturiert die gestellten Aufgaben abzuarbeiten. Die Fördervoraussetzungen werden definiert, Bewilligungsverfahren geregelt.“

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Ansprechpartner

Joachim Veyhelmann

Vorsitzender Ausschuss für Digitales und Datenschutz
Mitglied im Aufsichtsrat des Kreiskrankenhauses Weilburg
Vorsitzender des Beirates der Kinder- und Sozialstiftung des Landkreises
Mitglied im Vorstand der Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg

+49 6431 2856134
j.veyhelmann@ltg.hessen.de