„Wir wollen die Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Rohstoffproduktion, die die K+S AG im Kalirevier in Nord- und Osthessen sichert, in der Region halten. Die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens und die hochwertigen Arbeitsplätze tragen maßgeblich zur Wertschöpfung sowie zur Stärkung der gesamten Region bei. Deshalb wollen und brauchen wir langfristig einen nachhaltigen Kalibergbau in Hessen. Das ist aber kein Freibrief, bei der die Entsorgung Salzabwässer beim jetzigen Stand zu bleiben. Das Unternehmen muss seiner Verpflichtung zum Schutz der Umwelt, insbesondere des Grund- und Oberflächenwassers gerecht werden“, betonte der Wasserpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, anlässlich der Aktuellen Stunde um das Kalirevier und das Unternehmen Kali und Salz.

„Wir erkennen an, dass K+S mit dem 360-Millionen-Euro-Paket einen wichtigen Schritt zur Reduzierung der Salzlaugenmengen unternommen hat. Allerdings reicht diese Maßnahme alleine nicht aus, das Ziel der umweltgerechten Entsorgung von salzhaltigen Abwässern bis zum Ablauf der derzeit gültigen Einleitungs- und Versenkgenehmigungen zu erreichen. Deshalb muss zeitnah ein  genehmigungsfähiges Entsorgungskonzept zur künftigen Entsorgung der Produktions- und Haldenabwässer vom Unternehmen vorgelegt werden. Hier ist das Unternehmen am Zug und muss bald eine nachhaltige und ökonomisch wie ökologisch tragfähige Lösung für den Umgang mit den Salzabwässern vorlegen. Wir werden alle Vorschläge in diese Richtung unterstützen.“ Das Beharren auf fortgesetzter Versenkung und Einleitung von Salzlauge, wie jüngst vom Unternehmen gefordert, lehnen wir alleine aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen ab, macht Landau unmissverständlich klar.

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Dirk Landau

+49 611 350706
d.landau@ltg.hessen.de