„Wir nehmen die Ergebnisse der Studie der Universität Leipzig zur Ökoeffizienz verschiedener Varianten der Abwasserentsorgung in der Kaliproduktion in Nord- und Osthessen zum Anlass, weiter und noch intensiver an verträglichen und ausgleichenden Lösungen für die Region zu arbeiten. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die vom Runden Tisch und seitens aller Fraktionen hier im Landtag präferierte Lösung einer Pipeline zur Nordsee nicht die gewünschten Ergebnisse bringen kann und im Hinblick auf die Ökoeffizienz nicht umsetzbar scheint. Umso mehr gilt es jetzt, pragmatische Lösungen zu finden, die den Zustand der Gewässer verbessern und gleichzeitig die Produktion im Kalirevier und die vielen tausend damit verbundenen Arbeitsplätze nicht gefährden. Ökologie und Ökonomie hier vernünftig zusammenzubringen, ist eine große Herausforderung. Die Zeit für eine vernünftige und dauerhafte Lösung mit Zukunftsperspektive drängt. Wir werden Ministerin Hinz auf diesem Weg nach Kräften unterstützen“, erklärte der Wasserpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, in der Aktuellen Stunde zur Abwasserproblematik in der Kaliproduktion in Nord- und Osthessen.

Zuvor wurden in einer Studie die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen verschiedener Varianten des Umgangs mit den salzhaltigen Abwässern ermittelt und im Hinblick auf ihre Ökoeffizienz bewertet. Die bislang von allen Fraktionen geforderte Pipeline zur Nordsee hatte sich in dieser Studie als nicht effizient im Hinblick auf den Ressourceneinsatz herausgestellt. Vor diesem Hintergrund gelte es nun, Lösungen zu finden, die den verschiedenen Interessen von Wirtschaft und Umwelt in der Region und der Bedeutung des Kalibergbaus für die Region Rechnung tragen.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner

Dirk Landau

+49 611 350706
d.landau@ltg.hessen.de