Als „positives Ende einer schwierigen und besonders für Nordhessen emotionalen Debatte in der Öffentlichkeit“ bezeichnete der Wasserpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, die Klagerücknahme der BNK-Deutschland GmbH gegen die Versagung der Aufsuchungserlaubnis zur Gewinnung unkonventionellen Schiefergases in Nordhessen („Fracking“) durch das Regierungspräsidium Darmstadt. Nordhessen befand sich im sogenannten Explorationsgebiet „Adler South“.

„Mit der Einigung herrscht Gewissheit, dass in Nordhessen das Frackingverfahren nicht zum Einsatz kommt. Die Landesregierung hat ihr Wort gehalten. Sie hat richtig und konsequent gehandelt, als sie im vergangenen Jahr bereits die Aufsuchung verweigert und damit das Fracking-Vorhaben des Unternehmens im frühesten Stadium gestoppt hat: Fracking in Nordhessen ist und bleibt damit untersagt, solange Gefährdungen für Mensch und Umwelt nicht sicher ausgeschlossen werden können. Das ist ein guter Tag für die Region“, erklärte Landau.

Mit dem geschlossenen Vergleich geht ein Rechtsstreit über eine Verfügung zu Ende, mit der das Regierungspräsidium dem Unternehmen im vergangenen Jahr verweigert hat, in Nordhessen erste Schritte zur möglichen Förderung von Schiefergas zu unternehmen. Gegen diese Untersagung hatte das Unternehmen Klage eingereicht, die nun mit einem Vergleich beigelegt werden konnte.

Landau: „Für uns bleibt es dabei: Wir wollen kein Fracking in Hessen und stellen den dauerhaften Schutz des Wassers vor kurzfristigen wirtschaftlichen Nutzen. Jetzt arbeiten wir im Bund daran, über das Wasserhaushaltsgesetz und das Bergrecht unkonventionelle Erdgasförderung nach gegenwärtigem Stand rechtssicher zu verhindern.“ 

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