"Das heute vorgestellte Gutachten zum Zustand der Werra hat keine neuen Erkenntisse gebracht", stellte der wasserpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, heute in Wiesbaden fest. Es sei bereits bekannt, dass die Salzlauge Auswirkungen auf den Zustand der Flüsse habe. "Die Landesregierung hat daher mit der kürzlich getroffenen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung dafür gesorgt, dass die Umweltbelastungen kontinuierlich gesenkt, die Wasserrahmenrichtlinie im Blick behalten wird, zugleich aber auch die Wirtschaftskraft in der Region bleibt", so Landau weiter.

In dieser Vereinbarung zur nachhaltigen Kaliproduktion in Hessen und Thüringen verpflichte sich das Unternehmen zur dauerhaften Verringerung der Salzbelastung. So müsse bis Ende Mai 2009 vom Unternehmen eine Gesamtstrategie entwickelt und bis Oktober 2009 ein abgestimmter Maßnahmenplan vorgelegt werden. "In alle Verfahrensschritte ist der Sachverstand des erfolgreichen Runden Tisches einschließlich sämtlicher Interessen der Anrainer an Werra und Weser einzuarbeiten", führte Landau aus.

Die CDU-Fraktion erwarte, dass das erfolgreiche Unternehmen "besonders ehrgeizige und ambitionierte" Strategien und Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastungen verfolgen werde. Zugleich betonte Landau die Bedeutung der Arbeitplätze für die Region. "Neben der Verringerung der Umweltbelastungen ist es uns ein großes Anliegen, dass die Kali-Arbeitsplätze in einer vergleichsweise strukturschwachen Region unbedingt gehalten werden", machte der CDU-Politiker abschließend deutlich.

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