"Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung sorgt dafür, dass die Wirtschaftskraft in der Region bleibt, Umweltbelastungen kontinuierlich gesenkt und die Wasserrahmenrichtlinie im Blick behalten wird", sagte der wasserpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, heute im Hessischen Landtag mit Blick auf die zwischen den Ländern Hessen und Thüringen sowie dem Unternehmen Kali + Salz getroffene Vereinbarung zur Verringerung der Umweltbelastungen in der Werra- und Weserregion. In dieser Vereinbarung zur nachhaltigen Kaliproduktion in Hessen und Thüringen verpflichte sich das Unternehmen zur dauerhaften Verringerung der Salzbelastung. So müsse bis Ende Mai 2009 vom Unternehmen eine Gesamtstrategie entwickelt und bis Oktober 2009 ein abgestimmter Maßnahmenplan vorgelegt werden.

"In alle Verfahrensschritte ist der Sachverstand des erfolgreichen Runden Tisches einschließlich sämtlicher Interessen der Anrainer an Werra und Weser einzuarbeiten", führte Landau aus.
Die CDU-Fraktion erwarte, dass das Unternehmen "besonders ehrgeizige und ambitionierte" Strategien und Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastungen verfolgen werde. "Nicht zuletzt angesichts der Umsatzsteigerung  des Unternehmens im zurückliegenden Jahr um 43 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro und einer annähernden Verfünffachung des operativen Ergebnisses ist dies mehr als gerechtfertigt", unterstrich Landau. Zugleich betonte er die Bedeutung der Arbeitplätze für die Region. "Neben der Verringerung der Umweltbelastungen ist es uns ein großes Anliegen, dass die Kali-Arbeitsplätze in einer vergleichsweise strukturschwachen Region unbedingt gehalten werden", machte der CDU-Politiker die Position seiner Fraktion abschließend deutlich.
 

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