„Gentechnisch veränderte Lebensmittel haben keine Akzeptanz bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Sie verursachen Befürchtungen und Ängste, weil die Wirkungen dieser Organismen nicht zuverlässig genug erforscht sind. Zudem lehnt die Mehrheit der hessischen Landwirte den Anbau gentechnisch veränderter Sorten ab. Dieser klaren Haltung der Verbraucher und Produzenten tragen wir mit unserer Politik Rechnung. Wir werden unsere Landwirtschaft, unsere Lebensmittel und natürlich die natürliche Tier- und Pflanzenwelt vor gentechnischen Verunreinigungen schützen. Gentechnisch veränderte Pflanzen passen nicht in unsere empfindlichen Naturräume und sie passen auch nicht in unsere kleinräumige hessische Landwirtschaft. Deshalb machen wir Hessen in Land- und Forstwirtschaft zur gentechnikfreien Region“, erklärte Dirk Landau, Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion für Gentechnik.

Aus diesem Grund sei das Land Hessen dem Netzwerk der gentechnikfreien Regionen beigetreten und habe sich verpflichtet, sich für völlige Gentechnikfreiheit in der hessischen Land- und Forstwirtschaft einzusetzen. Dafür sei es wichtig, nationale und föderale Entscheidungsmöglichkeiten zu sichern. Der vorgeschlagene Mechanismus, wonach die Mitgliedsstaaten der EU in frühem Stadium ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen aussprechen dürfen, gehe in die richtige Richtung. Er müsse aber auch für die Bundesländer geöffnet werden. „Jeder Staat in Europa und jedes Land in Deutschland soll über die Frage des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen selbst entscheiden können. Diese Koexistenz braucht aber Abstände und klare Regeln für Transparenz und Schwellenwerte. Wir in Hessen haben uns deshalb für den klaren und sicheren Weg entschieden und lehnen die grüne Gentechnik in ganz Hessen wegen wissenschaftlich nicht restlos geklärter Auswirkungen auf Gesundheit der Konsumenten und der Umwelt ab“, so Landau.

 

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Dirk Landau

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