"Der Ausbau des Frankfurter Flughafens sichert und schafft zehntausende Arbeitsplätze in Hessen", sagten die beiden wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU- und der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold und Jürgen Lenders, anlässlich einer von CDU und FDP beantragten Debatte im Hessischen Landtag. Nach der Ablehnung der Eilanträge und der Räumung und Rodung des Geländes könne der vom hessischen Wirtschaftsministerium genehmigte Ausbau des Frankfurter Flughafens nun zügig realisiert werden. Beide betonten, dass es gemeinsames Ziel sei und bleibe, die Belastungen so gering wie möglich zu halten. "Die Hinweise aus dem laufenden Verfahren werden von uns in jedem Fall gewürdigt", so Arnold und Lenders.

"Die SPD und die Grünen gefährden weiterhin den Ausbau des Frankfurter Flughafens und nehmen billigend in Kauf, dass zehntausende neue Arbeitsplätze verhindert werden“, so Arnold und Lenders weiter. SPD und Grüne wollten auf die anstehenden Gerichtsverfahren einwirken. „Es ist schlimm, dass die hessischen Sozialdemokraten und Grünen weiterhin an den Positionen ihres im vergangenen Jahr vorgelegten rot-grünen Koalitionsvertrages festhalten. Dadurch hätte der Ausbau um mehrere Jahre verzögert und die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Region gefährdet werden können. Wer dies ignoriert, blockiert in wirtschaftlich schwieriger Zeit Investitionen in Höhe von rund vier Milliarden Euro in den Jobmotor Flughafen“, stellten die beiden Politiker klar. Arnold und Lenders erklärten: „Wir müssen die Drehscheibe Frankfurt Rhein-Main stärken. Der Flughafen ist die Jobmaschine in Hessen. Er ist die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. 72.000 Menschen sind dort beschäftigt. Im vergangenen Jahrzehnt sind dort jährlich 1.600 Arbeitsplätze hinzugekommen. Im Ausbauszenario für das Jahr 2020 werden etwa 40.000 Arbeitsplätze zusätzlich im Rhein-Main-Gebiet prognostiziert.“ Die beiden Politiker erinnerten daran, dass im Planungsszenario für die Startbahn West im Jahre 1970 lediglich von 22.600 Arbeitsplätzen am Frankfurter Flughafen ausgegangen wurde. Im Übrigen unterstützen beide Fraktionen die Landesregierung bei der Durchführung des bereits gegründeten „Forums Flughafen und Region“ (FFR). „Wir halten das Forum für ein wirksames Instrument zum Dialog und zur Vereinbarkeit unterschiedlicher Interessen, insbesondere bei den Bemühungen um eine Lärmreduzierung“, sagten Arnold und Lenders abschließend.

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