Die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Elisabeth Apel, nannte die Reduzierung der Bagatellgrenze für Ausgleichszahlungen an die Landwirte „eine wichtige Hilfe für die Betroffenen“. Die heute bekannt gewordene Entscheidung des Hessischen Landwirtschaftsministers, Wilhelm Dietzel, die Bagatellgrenze für die so genannte Ausgleichszulage (AGZ) auf 300 Euro abzusenken und die Antragsfrist bis zum 25. August 2006 zu verlängern sei „schnell“ und „unbürokratisch“.

„Die Ausgleichszulage ist ein Instrument, welches gerade in strukturell benachteiligten Gebieten wie dem Vogelsberg und der Rhön eine wesentliche Unterstützung der Landwirte bedeutet“, erklärte Apel. Mit der Absenkung des Mindestauszahlungsbetrages von 500 Euro auf 300 Euro könnten bis 2000 Betriebe mehr von der Förderung profitieren.

Diese Maßnahme komme gerade der kleinteilig strukturierten Landwirtschaft in Hessen wesentlich zugute und sei ein wichtiger Beitrag für Betriebe, die in klimatisch benachteiligten Regionen unverzichtbar für die Pflege der heimischen Kulturlandschaft seien, so die CDU-Politikerin abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag