Als "völlig unseriös" wiesen die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elisabeth Apel, und die für Dorferneuerung zuständige CDU-Landtagsabgeordnete, Judith Lannert, Behauptungen zurück, wonach Dorferneuerungsmittel zurückgingen. Richtig sei, dass die in Hessen zur Verfügung stehenden Mittel für Dorferneuerungsprojekte trotz widriger Umstände auf konstant hohem Niveau gehalten werden konnten: "Obwohl Bundes- und EU-Mittel in 2007 gegenüber 2006 um etwa 4 Millionen Euro zurückgingen, hat Hessen die reinen Landesmittel aufgestockt, um den Finanzrahmen zu halten. Im Ergebnis stehen 2007 mit 28,85 Millionen Euro etwa 500.000 Euro mehr zur Verfügung als im Vorjahr", informierten die beiden CDU-Politikerinnen.

Mit der Herabsetzung des Regelfördersatzes für kommunale Projekte von 65 auf 50 Prozent werde weiterhin eine Angleichung an die Fördersätze des Bundes vollzogen. "Mit den eingesparten Mitteln werden neue Dorferneuerungsprojekte gefördert, die sonst nicht zum Zuge gekommen wären. Die neuen Fördersätze bewirken, dass 30 neue kommunale Projekte mit jeweils 100.000 Euro gefördert werden können. Diese bewirken zusätzliche Investitionen und verschaffen dem ländlichen Raum zusätzliche Perspektiven und neuen Schub", informierte Lannert.
"Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Unterstützung der ländlichen Räume über das Dorferneuerungsprogramm für uns hohe Bedeutung besitzt und mit neuen Akzenten zielführend weiter entwickelt wurde. Statt Eliteförderung können nun mehr Gemeinden von dem neuen Verfahren profitieren, da die vorhandenen Mittel effizienter verwendet werden", so Apel und Lannert abschließend.

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