• Der Begriff „Heimat“ steht für den Zusammenhalt in der Gesellschaft

  • Vertriebene haben entscheidenden Anteil, dass Hessen heute so erfolgreich ist

  • Leistungen der Heimatvertriebenen sind Verpflichtung und Auftrag für die Zukunft unseres Landes

Mit dem „Hessischen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation“ wird seit 2013 die Erinnerung an das Schicksal der Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg lebendig gehalten und zu Verantwortung und Versöhnung gemahnt. Am heutigen Sonntag fand dieser Gedenktag zum sechsten Mal statt. Er wurde gemeinsam mit dem zentralen „Tag der Heimat“ im Schloss Biebrich in Wiesbaden begangen und vom Land Hessen zusammen mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) abgehalten. Dazu sagte der Sprecher für Heimatvertriebene der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Hofmeister:

„Der Hessische Gedenktag hat sich als eine feste Größe im Jahresverlauf etabliert. Er erinnert an die vielen Menschen, die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation wurden. Viele leiden noch heute darunter. Es bleibt dauerhafter Auftrag, über die Erlebnisgeneration hinaus das Schicksal und die Leistungen der Heimatvertriebenen im Bewusstsein zu halten. Als Bürger in einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie leisten wir alle mit dem regelmäßigen Erinnern auch einen Beitrag dazu, dass Populisten und Demagogen mit einfachen Botschaften und Parolen möglichst wenig dauerhafte Erfolge haben.

Heimat vermittelt eine kraftvolle Botschaft – eine Botschaft, die nicht zuerst Vergangenes meint, sondern die für den Zusammenhalt der Gesellschaft, auch für die Zukunft, steht. Hessen wurde für die Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem neuen Zuhause: Rund eine Millionen Menschen – darunter 400.000 Sudentendeutsche, 200.000 Schlesier und 100.000 Ostpreußen – haben hier eine neue Heimstätte gefunden und kraftvoll daran mitgewirkt, Hessen nach dem zweiten Weltkrieg aufzubauen und sich selbst eine neue Heimat zu schaffen. Dies zählt zu den großen Erfolgen in der Landesgeschichte und ist auch ein Teil des Fundaments, auf dem Hessen heute so erfolgreich dasteht. Die Leistungen der Heimatvertriebenen sind uns Verpflichtung und Auftrag für die Zukunft unseres Landes.“

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Ansprechpartner

Andreas Hofmeister

Vorsitzender Unterausschuss für Heimatvertriebene,
Sprecher im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst

+49 6431 92074
a.hofmeister@ltg.hessen.de