• Maßnahmenprogramm FrankfurtRheinMainplus macht Schienennetz zukunftsfest
  • Erweiterung der Schienenkapazitäten in ganz Deutschland hängt wesentlich von einer leistungsfähigen Infrastruktur in Hessen ab
  • Zwölf Großprojekte des BVWP 2030 im Umfang von rund zwölf Milliarden Euro enormer Schub für die Mobilität auf der Schiene in Hessen

Drei Jahre Bauzeit – 300 Millionen Euro Baukosten: Das sind die Eckdaten zu dem heute feierlich eröffneten S-Bahnanschluss Gateway Gardens, mit dem das Gewerbegebiet mit künftig 18.000 Arbeitsplätzen in Büro- und Konferenzgebäuden, Hotels, Gastronomie und Einzelhandel an die Frankfurter Innenstadt und den Flughafen, aber auch Richtung Wiesbaden und Offenbach im Viertelstundentakt angebunden wird. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Markus Meysner, erklärte dazu:

„Der Schienenpersonennahverkehr ist ein zentraler Pfeiler für die Mobilität insbesondere im Rhein-Main-Gebiet. Ohne die Regionalbahnen, die S- und U-Bahnen würde morgens und abends im Berufsverkehr der Verkehr auf den Straßen zum Erliegen kommen. Weitere Zuwächse bei den Fahrgastzahlen in S-Bahnen, Regional- und Fernzügen in Hessen sind jedoch mit der bisherigen Infrastruktur kaum zu bewältigen.

Die heutige Eröffnung des S-Bahnanschlusses Gateway Gardens ist daher ein kraftvolles Signal für einen leistungsfähigen Nahverkehr auch im Rhein-Main-Gebiet. Für die entsprechenden Pendler ist in nur drei Jahren Bauzeit eine attraktive Auswahlmöglichkeit für die eigene Mobilitätsplanung entstanden. Gleichzeitig wird die Schieneninfrastruktur im Rhein-Main-Gebiet weiter verbessert und verdichtet, denn das Projekt als Bestandteil des Maßnahmenprogrammes FrankfurtRheinMainplus sorgt für mehr Pünktlichkeit im Netz insgesamt und macht es weiter zukunftsfest. Prognosen zufolge werden durch die neue Schienenanbindung schließlich rund 13.000 Fahrten täglich vom Auto auf die Schiene verlagert. Für das angrenzende Straßennetz, das zu den höchstbelasteten in Deutschland zählt, wird eine Entlastung von rund 27 Prozent erwartet. Daher war es richtig, dass Hessen zu den Gesamtkosten 30 Millionen Euro zugesteuert hat.“

Hintergrund

Der neue Bundesverkehrswegeplan 2030 mit einem Volumen von 12 Milliarden Euro für die Schieneninfrastruktur in Hessen und die Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes durch ein Mobilitätsfördergesetz des Landes über das Jahr 2019 hinaus gewährleisten, dass auch für die weiteren zentralen Infrastrukturprojekte in Hessen ausreichend Mittel vorhanden sind. Dies umfasst beispielsweise die Regionaltangente West und die Planung der Nordmainischen S-Bahn. Unser Engagement beweist, dass für uns eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur eine Top-Priorität ist.

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Ansprechpartner

Markus Meysner

+49 661 9340713
m.meysner@ltg.hessen.de