Die heutigen Äußerungen der hessischen Landesastenkonferenz (LAK) verbuchte die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Eva Kühne-Hörmann, unter der Kategorie „sachlich nichts Neues“. Die LAK habe keine neuen Argumente geliefert. Allerdings sei der Aufruf zum Protest auf sehr ambivalente Art erneuert worden. „Einerseits distanzieren sich die Asten von gewalttätigen Ausschreitungen, andererseits unterstützen sie, nach eigener Aussage auf der heutigen Pressekonferenz in Wiesbaden, zivilen Ungehorsam und passiven Widerstand ausdrücklich“, so die CDU-Politikerin.

„Nur zuschauen und jede Verantwortung für vermeintlich spontane Einzelreaktionen abstreiten, genügt nicht. Wir vermissen einen eindringlichen Appell der LAK, der Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung ausdrücklich verurteilt. Die LAK begibt sich in sehr gefährliches Fahrwasser, wenn sie den Versuch unternehmen will, durch die Unterstützung zivilen Ungehorsams sowie passiven Widerstands strafbare Handlungen zu verniedlichen“, so die CDU-Hochschulexpertin. Die Asten erwiesen mit einer solchen Haltung den sachlich argumentierenden Studierenden einen Bärendienst, stellte Kühne-Hörmann klar.

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