Die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Eva Kühne-Hörmann, bezeichnete die heutigen Äußerungen der Grünen über das bisherige Verfahren zum Studienbeitragsgesetz als „Klamauk und peinliche Inszenierung“. „Anscheinend hat die Kollegin Sorge gestern ihre persönliche Premiere gefeiert, indem sie sich nach eigenem Bekunden mit Studierendenvertretern getroffen hat. Solche Gespräche sind für uns dagegen schon seit vielen Wochen ständige Praxis“, so die CDU-Hochschulpolitikerin.

Kühne-Hörmann erinnerte in diesem Zusammenhang an die öffentliche Fraktionssitzung in Hessisch Lichtenau während des Hessentages und bezeichnete die dortige Gesprächskultur als vorbildhaft für kontrovers geführte politische Diskussionen. „Hätte Frau Sorge sich die Mühe gemacht, unsere Fraktionssitzung einmal zu besuchen, dann könnte sie sich ihre Äußerungen, die jeder Grundlage entbehren und schlicht falsch sind, schlicht sparen“, stellte Kühne-Hörmann klar. Es sei für alle CDU-Abgeordneten wie auch die Mitglieder der Landesregierung selbstverständlich mit den Studierenden zu diskutieren. Ministerpräsident Roland Koch habe Protestierende sogar in die Hessische Staatskanzlei zu einem Gespräch eingeladen, nannte Kühne-Hörmann ein Beispiel unter vielen.

Die CDU-Politikerin bezeichnete das Vorgehen der Grünen als „billigen Versuch, die Stimmung aufzuheizen". „Falsche Behauptungen können jedoch die Argumente, die den Grünen ganz offenbar ausgehen, nicht ersetzen. Bei der aufmerksamen Bevölkerung wird sich die Einsicht, dass die Erhebung von Studienbeiträgen notwendig ist, um die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen zu erhalten, durchsetzen. Zumal die Mittel den Universitäten unmittelbar zufließen und damit den Studierenden selbst zu Gute kommen.“

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