• Stigmatisierung von psychisch Erkrankten immer noch vorherrschend
  • Wir setzen uns für einen erhöhten Personalstandard in allen Bereichen der Medizin ein
  • Bedauern über Beschluss des gemeinsamen Bundesfachausschusses (G-BA) für Personaluntergrenzen

Anlässlich der heutigen Plenardebatte zur Versorgung von psychisch Erkrankten in Hessen erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt:

„Eine anhaltende psychische Erkrankung hat oft weitreichende Folgen auf alle Lebensbereiche der betroffenen Menschen. Dazu gehören gravierende Einschränkungen in der Lebensgestaltung. Für die CDU-geführte Landesregierung ist es daher ein großes Anliegen, die Versorgungsqualität von psychisch erkrankten Menschen konstant weiterzuentwickeln.

Der gemeinsame Bundesfachausschuss (G-BA) hat als höchstes Beschlussgremium entschieden, dass die personelle Ausstattung im psychiatrischen Bereich nicht weiter erhöht wird, sondern auf dem heutigen Stand eingefroren bleibt. Das bedauern wir. Diese Vorgabe trägt nicht zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität der Patienten bei. Aus diesem Grund fordern wir die Träger der Krankenhäuser und die Krankenkassen auf, den Personalstandard in Psychiatrien, aber auch in allen weiteren Bereichen der stationären Medizin, bedarfsgerecht anzupassen.

Zudem bin ich sehr froh darüber, dass dieses wichtige Thema heute im Plenum aufgerufen wurde, denn jede Debatte zur Lage der Versorgung psychisch Erkrankter führt letztendlich dazu, dass die bedauerlicherweise immer noch vorherrschende Stigmatisierung von Betroffenen abgebaut wird.“

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Ansprechpartner

Dr. Ralf-Norbert Bartelt

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

+49 69 15309914
ralf-norbert.bartelt@gmx.net