• Spitzenforschung im Rhein-Main-Gebiet
  • 39 Millionen Euro Förderung durch das Land Hessen als Impulsgeber
  • Enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg, besuchte am Mittwoch die Dependance der Hanauer Fraunhofer-Projektgruppe in Alzenau und informierte sich vor Ort über aktuelle und geplante Tätigkeiten der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS.

„Das Land Hessen hat insgesamt 39 Millionen Euro an Anschubfinanzierung, Baumitteln und Grundstückskosten zur Verfügung gestellt, um das Spitzenzentrum der Fraunhofer-Projektgruppe in Hanau mit aufzubauen. Wir haben den Industriepartnern damit exzellente Rahmenbedingungen geschaffen. Fraunhofer forscht an Lösungen, um strategische Rohstoffe zu ersetzen, Materialkreisläufe zu schließen und die Nutzung von Neben- und Abfallstoffen voranzutreiben. Solche innovativen Ansätze helfen, Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang zu bringen – wir schaffen hier die Arbeitsplätze von morgen.“

Die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS verfügt über einen weiteren Standort im bayerischen Alzenau und wird seit 2012 mit Förderungen des Landes Hessen und des Freistaates Bayern aufgebaut. Heute arbeiten an der Projektgruppe mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in enger Kooperation mit Industriepartnern. Im neu ausgewiesenen Fraunhofer Science Park neben dem Industriepark Hanau-Wolfgang entsteht derzeit ein neues Forschungsgebäude mit rund 2600 Quadratmetern Nutzfläche.

Bei seinem Besuch der Forschungseinrichtung der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS informierte sich der Fraktionsvorsitzende vor Ort über deren aktuelle und kommende Möglichkeiten. Berichte und eine anschließende Führung durch die Labors der Einrichtung vermittelten einen Eindruck über die umfangreichen Forschungsarbeiten am Standort. Durch die enge Zusammenarbeit mit universitären Einrichtungen werden Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung durch das Fraunhofer Institut von der Theorie in die Praxis umgewandelt, so dass diese für die Industrie bereitsteht.

Hintergrund
In Hessen gibt es ein breites fachliches Spektrum an Forschungseinrichtungen. Geforscht wird an vielen leistungsfähigen, traditionsreichen Hochschulen und außeruniversitären Institutionen. Die Förderung dieser Einrichtungen erfolgt auf Basis einer institutionellen Förderung, wobei erklärtes Ziel der Landespolitik eine möglichst enge Vernetzung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit den Universitäten des Landes und eine deutliche Stärkung dieses Bereichs ist.

Die Förderung der außeruniversitären Spitzenforschung im Rahmen der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz- und der Helmholtz-Gemeinschaft steht dabei gleichermaßen im Mittelpunkt wie die Forschungsleistungen der anderen hessischen Forschungseinrichtungen. Die Forschungsmöglichkeiten von Einrichtungen aus diesen Bereichen wurden verstärkt und neue Einrichtungen in Hessen angesiedelt. Als erstes Bundesland hat Hessen die Vergabe von Forschungsmitteln von den Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeiten abhängig gemacht und hierzu Programmbudgets der Förderung zugrunde gelegt. Diese hessischen Reformen haben Pilotfunktion für Forschungseinrichtungen in anderen Bundesländern.

Eine Übersicht der 43 außeruniversitären Forschungseinrichtungen findet sich unter
https://wissenschaft.hessen.de/wissenschaft/forschung/ausseruniversitaere-forschungseinrichtungen

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Ansprechpartner

Michael Boddenberg

Finanzminister, Staatsminister für Bundesangelegenheiten a.D.

+49 69 96200004
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