"Ein ungerechtes Ausgleichssystem, welches finanzstärkere Länder finanziell so beeinträchtigt, dass - wie im Falle Hessen - das Land in den vergangenen 10 Jahren doppelt so viel in den LFA einzahlte als es an Krediten aufnahm, kann auf Dauer weder zielführend noch akzeptabel sein", so der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gottfried Milde.
"Wir fühlen uns der Solidarität gegenüber finanzschwächeren Ländern verpflichtet. Doch um den Wohlstand anderer Bundesländer zu finanzieren, dazu fehlt im Augenblick einfach das Geld", so Milde.

Im laufenden Jahr beläuft sich die LFA-Zahlung auf 2,28 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Belastung von 405 Euro. "Trotz der mit der Neuregelung des Ausgleichssystems im Jahr 2005 einhergehenden Entlastung Hessens in Höhe von 450 Millionen Euro (2005 bis 2008), bleiben die Zahlungen in den LFA für Hessen auf einem weiterhin sehr hohem Niveau", stellte der CDU-Finanzexperte fest. 
"Es wäre wünschenswert, wenn alle Länder an einem Strang ziehen würden und sich für ein gerechteres und einfacheres Ausgleichssystem einsetzen würden", so Milde.

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