"Mehrbelastungen der Bürger durch die Einführung eines 'Wasser-Cents' sind das Gegenteil von guten Ideen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, kommentierte der haushaltspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gottfried Milde, die heutigen Aussagen von Al-Wazir.

Als unrealistisch bezeichnete Milde die Finanzierungsprojekte der Grünen. Eine unstrukturierte und falsche Bündelung von Einsparungen, Umschichtungen und Einnahmeerhöhungen zeige, dass die Grünen sich den notwendigen Anforderungen in Zeiten wie diesen nicht bewusst seien. "Investitionen in die Infrastruktur, den Straßenbau und die hessischen Flughäfen sind gerade jetzt wichtige Maßnahmen für eine gute und stabile Gegenwart und Zukunft", so der Haushaltsexperte weiter.

Natürlich spiegele sich die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise auch in der  aktuellen Haushaltsplanung 2009 wieder. Al-Wazir gab zu, dass auch er 2,4 Milliarden Euro neue Schulden hätte machen müssen und somit auch kein Rezept für einen ausgeglichenen Haushalt für 2009 hätte, da dies unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht zu realisieren sei.
Milde betonte, dass der durch die Landesregierung vorgelegte Haushalt 2009 die richtige Antwort auf die aktuelle Wirtschaftskrise sei und begrüßt die Investitionsprogramme zur Konjunkturbelebung in Hessen. "Der Bürger  und die Wirtschaft wissen, dass sie in der CDU einen verlässlichen Partner haben", so Milde abschließend.

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