"Mit grünem Populismus ist Wirtschaftswachstum in Hessen nicht möglich", stellte der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Gottfried Milde, angesichts der heutigen Pressekonferenz der Grünen in Wiesbaden fest.
"Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz können wir zukünftig Familien weiter entlasten. Allein durch die Anhebung des Kindergeldes und der Kinderfreibeträge werden Familien mit Kindern um bis zu 4,6 Milliarden Euro entlastet. Darüber hinaus werden durch die Beseitigung von Wachstumshemmnissen im Bereich der Erbschaft- und Schenkungssteuer jährliche Entlastungen von 420 Millionen Euro erwartet", sagte Milde.

Zur Entlastung der Unternehmen seien beispielsweise die Abmilderung der Zinsschranke durch die dauerhafte Einführung der höheren Freigrenze von 3 Millionen Euro - die eine Entlastung von 360 Millionen Euro vorsieht - und die grunderwerbsteuerliche Erleichterung bei der Umstrukturierung von Betrieben genannt, die eine Entlastung von 200 Millionen Euro erwarten ließen, so der Finanzexperte der CDU-Landtagsfraktion. 
"Das Paket ist ein Kompromiss, an dem einem nicht alles gefallen muss, der aber insgesamt tragbar ist. Wir versprechen uns davon erhebliche Impulse für Wachstum und Beschleunigung, die sich auf dem Arbeitsmarkt positiv auswirken sollen und werden", sagte Milde. Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, krisenentschärfende Maßnahmen, wie das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, zu initiieren, um Impulse für einen stabilen und nachhaltigen Aufschwung zu setzen. Scheinbar verkenne die Opposition die Tatsache, dass das Wachstumsbeschleunigungsgesetz vor allem Familien und Unternehmen in Hessen zugute kommt. "Durch populistische und unqualifizierte Beiträge sollen die Menschen verunsichert werden. Das ist unverantwortlich", so Milde abschließend.

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