Zu den Ergebnissen des heute veröffentlichten Bildungsmonitors des IW (Institut der Deutschen Wirtschaft) und der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer: "Wir nehmen die Ergebnisse des Bildungsmonitors mit Interesse zur Kenntnis, werden sie einer gründlichen Auswertung unterziehen und mit Sicherheit auch wertvolle Anregungen erhalten". Nach dem heute veröffentlichten Bildungsmonitor habe sich Hessen beim Thema Bildung im Vergleich zum Jahr 2008 um einen Platz nach oben bewegt.

"Dass Hessen im Bereich der Integration und damit in einem der für unsere Gesellschaft entscheidendsten und sensibelsten Bereiche bundesweit eine Vorrangstellung einnimmt, bestätigen die von uns angestoßenen Reformen, wie die konsequente Sprachförderung vor und in der Schule - die gegen den seinerzeitigen Widerstand der Opposition eingeführt wurde, die SchuB-Klassen und die Osterferiencamps. Wir haben 1.000 Lehrerstellen für diese Zwecke zur Verfügung gestellt. Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund", stellte der Bildungspolitiker fest.
Problematisch am Bildungsmonitor sei, wie in den Jahren zuvor, die Methodik, die das IW und die INSM wählten. Der Bereich Bildung sei das Handlungsfeld, das in den vergangenen Jahren die größte Dynamik in Hessen aufweise. "Insofern muss man die Frage stellen, ob man hier Daten verwenden kann, die bis zu fünf Jahre alt sind. Hessens Ausgaben im Schulbereich werden von rund 2,1 Milliarden Euro im Jahr 1999 auf annähernd 3,0 Milliarden Euro im Jahr 2010 ansteigen", betonte Irmer.

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