Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, hat die Behauptungen der SPD zum Schuljahresbeginn als "immer wiederkehrende inhaltslose Floskeln" zurückgewiesen. So sorgen 1.000 neuen Stellen im Schuljahr 2009/2010 für eine weitere Verbesserung der Lehrerversorgung an Hessens Schulen. Allein 105 dieser Stellen seien für den Ausbau der Ganztagsbetreuung vorgesehen. Der CDU-Politiker verwies zudem darauf, dass die Zahl der Ganztagesschulen seit Rot-Grün verfünffacht worden sei. Hessen liege damit im Vergleich der westdeutschen Flächenländer auf Platz eins. "Unser Ziel ist es nach wie vor, bis Mitte des kommenden Jahrzehnts allen Schulen in Hessen zu ermöglichen, freiwillige Ganztagsangebote von in der Regel 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr zu schaffen. Alle Eltern, die ein Ganztagsangebot wünschen, sollen die Möglichkeit haben, ein solches auch wählen zu können", sagte Irmer.

"CDU und FDP haben in ihrer Koalitionsvereinbarung einen Schwerpunkt auf die Bildungspolitik gelegt und setzen die dort gemeinsam vereinbarten Projekte verlässlich, kontinuierlich und erfolgreich um. Die heute geäußerte Kritik kann nicht von dem Versagen während der eigenen rot-grünen Regierungszeit ablenken", stellte Irmer fest. Er erinnerte daran, dass Rot-Grün in den Jahren von 1995 bis 1999 bei steigender Schülerzahl 400 Lehrerstellen abgebaut hätte. CDU und FDP hätten dagegen in den letzten Jahren 4.500 zusätzliche Stellen im Schulbereich geschaffen. Die Mittel für Schulbücher, die von der SPD auf einen historischen Tiefststand heruntergefahren wurden, seien dank der CDU wieder auf einem nie da gewesenen Höchststand.
"Noch nie gab es in Hessen so viel Unterricht und so viele Lehrkräfte. Der Ausfall von 100.000 Unterrichtsstunden Woche für Woche unter Rot-Grün ist nicht nur gestoppt, es fällt heute in Hessen nahezu keine Stunde mehr aus. Die Eltern können sich auf die im Stundenplan ausgewiesenen Stunden verlassen", betonte der CDU-Politiker. Auf dem Programm der CDU-FDP-Koalition stünden neben zahlreichen anderen Projekten der weitere Ausbau der Ganztagsangebote, die Verkleinerung der Klassen, der Ausbau der selbstständigen Schule, ein weiterer qualitativer Ausbau der Schulvorbereitung, die Ausweitung des Projekts "Schule und Beruf" und die Einführung eines qualifizierenden Realschulabschlusses, zitierte Irmer abschließend aus der Koalitionsvereinbarung.

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