„Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zum Bildungsgipfel der hessischen Landesregierung gewinnt das in dieser Form einzigartige Dialogforum zur Zukunft der hessischen Bildungspolitik weiter an Fahrt. Mit der heutigen Konstituierung der Arbeitsgruppe zur Gestaltung von Schule nimmt die erste von insgesamt fünf Facharbeitsgruppen ihre verantwortungsvolle Arbeit auf. Die Landesregierung kommt somit zügig ihrem Versprechen nach einer Umsetzung entsprechender Rahmenbedingungen zur Ermöglichung des von den hessischen Schulgemeinden am vordringlichsten gewünschten Zieles einer dauerhaften und stabilen Übereinkunft zwischen den politischen Parteien und den an Schule beteiligten Akteuren nach. Die im Zuge der ergebnisoffenen und konstruktiven Debatte des Bildungsgipfels in der Auftaktveranstaltung vorgenommene Erweiterung der ursprünglich vorgesehenen vier Arbeitsgruppen um eine fünfte Arbeitsgruppe zur Lehrerbildung zeugt dabei auch von der hohen Bedeutung, die alle Teilnehmer der zentralen Frage nach einer bestmöglichen Ausbildung der Lehrkräfte beimessen. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Universität Gießen, Prof. Mukherjee, wird Wissenschaftsminister Boris Rhein die Arbeitsgruppe leiten und dadurch auch die unerlässliche Verzahnung der Beschlüsse des Bildungsgipfels mit den Universitäten gewährleisten“ kommentiert der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, die Konstituierung der ersten von insgesamt fünf Arbeitsgruppen des Bildungsgipfels.

„Die Möglichkeit zur unmittelbaren Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger über eine Online-Plattform verdeutlicht überdies den besonders transparenten und dialogorientierten Charakter des Bildungsgipfels. Unter der Internet-Adresse www.bildungsgipfel-hessen.de können sich alle Interessierten mit eigenen Stellungnahmen direkt an den Diskussionen der einzelnen Facharbeitsgruppen beteiligen und dadurch die hessische Bildungspolitik der Zukunft mitgestalten. Die zentralen Fragestellungen und Herausforderungen der hessischen Bildungspolitik werden dadurch von Beginn an in einem breitestmöglich angelegten Dialogprozess diskutiert und entsprechend in die Arbeitsstrukturen und Aufgaben des Bildungsgipfels eingebunden. Auf diese Weise können für die Schulen jene Rahmenbedingungen geschaffen werden, die sich die Schulpraktiker vor Ort in Hessen seit Jahrzehnten am vordringlichsten wünschen: verlässliche und berechenbare Strukturen in der Schullandschaft, Planbarkeit und Berechenbarkeit im schulischen Alltag, eine pragmatische und fraktionsübergreifende Verständigung der politischen Akteure sowie einen stabilen und dauerhaften Schulfrieden in unserem Bundesland“, schließt Irmer seine Stellungnahme.

 

 

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Hans-Jürgen Irmer

Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene

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hj.irmer@ltg.hessen.de